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Chiemseer stellt erstes Hellbier mit 0,0 Prozent Alkohol vor

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Chiemseer bringt neues Bier auf den Markt und wirbt mit einer Besonderheit

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    Zum Start der Biergartensaison launcht Chiemseer ein neues alkoholfreies Helles.
    Zum Start der Biergartensaison launcht Chiemseer ein neues alkoholfreies Helles. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa (Symbolbild)

    Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Biergartensaison. Ein kühles Helles trinken dann vor allem Bayern gerne, um den Tag ausklingen zu lassen. Für viele darf es mittlerweile alkoholfrei sein. Immer stärker werden alkoholfreie Alternativen nachgefragt und der Trend kommt auch bei den Brauereien an. Aber während die meisten Biere trotz der Bezeichnung „alkoholfrei“ ein wenig Restalkohol beinhalten, will Chiemseer jetzt „eines der ersten Hellbiere mit 0,0 % Alkohol“ hergestellt haben. Das steckt dahinter.

    Paulaner Brauerei zielt mit alkoholfreiem Bier auf junge Kundschaft

    Henner Höper, der Marketing Director der Paulaner Brauerei Gruppe, zu der Chiemseer gehört, sieht den Trend laut einer Mitteilung so: „Alkoholfreies Bier ist für uns kein Verzicht, sondern ein modernes Upgrade des Biergenusses.“ Die Zielgruppe lebe spontan, sportlich und draußen. Vor allem junge, „urbane“ Menschen will die Brauerei damit erreichen.

    Alkoholfreie Helle gibt es von der Konkurrenz zwar auch, diese enthalten aber einen Restalkohol von unter 0,5 Prozent. Das Chiemseer Hell im Gegenzug soll bei 0,0 Prozent liegen. Laut Brauerei soll es „angenehm leicht, erfrischend und unkompliziert“ sein. Walter König vom Bayerischen Brauerbund bestätigte der Abendzeitung: „Die meisten alkoholfreien Hellbiere sind normale alkoholfreie Biere mit bis zu 0,5 Prozent Alkohol.“ Die meisten hätten zwischen 0,3 und 0,4 Prozent. Deswegen sagt König: „Bei den Hellbieren ist das Chiemseer eines der ersten mit 0,0 Prozent Alkohol.“

    König sieht im neuen 0,0-Bier vor allem Marketing

    Für den menschlichen Körper mache der geringere Alkoholanteil im Gegensatz zu anderen alkoholfreien Hellen allerdings keinen Unterschied. Es mache das neue 0,0-Bier weder kalorienärmer noch gesünder. Für König sei das eher „Marketing“. Im Aroma mache das aber etwas aus: Schon ein bisschen Alkohol trage zum Geschmack bei. Für die Brauereien sei es darum eine Herausforderung, ein geschmacklich gutes Hellbier hinzubekommen.

    Optisch soll alles beim Gewohnten bleiben: Das Design orientiert sich am alkoholischen Hellen in Weiß und Blau. Ab Montag, 11. Mai, soll das neue alkoholfreie Chiemseer erhältlich sein. Das Bier gibt es in der bekannten 0,5-Liter-Flasche sowie im 20er-Mehrwegkasten.

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