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  3. Aus dem Archiv: Covid-Erkrankte auf Intensivstation: "Ich war sicher, ich würde sterben"

Aus dem Archiv
29.11.2021

Covid-Erkrankte auf Intensivstation: "Ich war sicher, ich würde sterben"

"Mit Covid auf der Intensivstation, das ist der größte Horrortrip, den man sich nur vorstellen kann", sagt Begüm aus Ingolstadt.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Plus Mit Todesangst an der Beatmungsmaschine – alleine, ohne Beistand. Vier Menschen erzählen von ihrer Covid-Erkrankung. Vom Gefühl, nicht atmen zu können, und den psychischen Folgen der Intensivstation.

Die Intensivstationen laufen voll, täglich sterben dort Menschen an Covid 19. Auch in unserer Region. Diejenigen, die überleben, spüren die Nachwirkungen noch Monate später. Nicht nur körperlich, auch psychisch. Die Erinnerung lässt sie nicht schlafen, Panikattacken bringen die Todesangst zurück. Vier Menschen aus der Region erzählen hier ihre Geschichte.

Triggerwarnung: In diesem Beitrag geht es explizit um das Leiden auf der Intensivstation und die Angst der Erkrankten. Leserinnen oder Leser, die bereits ähnliche Situationen erlebt haben, könnten darauf sensibel reagieren.

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Die Diskussion ist geschlossen.

30.11.2021

Ich war zur gleichen Zeit in schwabmünchen und kann dies vollkommen bestätigen. Ich hab die Hölle auf Erden überlebt! Dank an das Personal der Intensivstation! Und mit den Langzeitschäden kämpfe ich jeden Tag.

30.11.2021

Mein Mann arbeitet auf der Intensivstation und berichtet solche Dinge seit über einem Jahr. Eine Bekannte von mir hat sich kürzlich auch einmal mit ihm unterhalten. Sie hat sich bisher aus Angst vor Nebenwirkungen noch nicht impfen lassen. Nach dem Gespräch meinte sie, dieser "Live- Bericht" aus der Intensivstation würde sie jetzt überzeugen. Sie hat sich daraufhin im Impfzentrum angemeldet. Vielleicht nützen also solche Erfahrungsberichte hier und da. Es ist deshalb wirklich sehr schade, das Ihr Artikel nicht öffentlich lesbar ist. Vor Kurzem gab es schon einen ähnlichen Bericht, der auch nur im Pluabo zu sehen war- hier sollte meiner Meinung nach die Kommunikation von Informationen wirklich für alle zugänglich sein.

29.11.2021

Ich habe ein paar Bekannte, die mehr Angst vor der Impfung als vor Corona haben :-( Keine Ahnung, worauf sie warten :-( Einer sagte, dann hat er halt Pech gehabt. Ich meinte, das ist kein Pech, sondern Dummheit. Pech ist, wenn man eine Krankheit kriegt, wogegen man sich nicht impfen lassen kann, also wenn man z.B. einen Herzinfarkt kriegt und kein Intensivbett kriegt, weil diese fast alle von ungeimpften Covid-Patienten besetzt sind :-(

29.11.2021

Das meine ich auch! Letztlich kann sich das doch niemand wirklich vorstellen. Schon gar nicht diejenigen, die es sich nicht vorstellen wollen im Zusammenhang mit ihrer Impfverweigerung.

29.11.2021

Niemand wünsche ich eine Lungenentzündung, nicht mal meinem ärgsten Feind. Es ist schrecklich was die Leute durchmachen, ich finde das nicht lustig. Nur frage ich mich, was ist das für eine komische Impfung, wenn "ungeschützte" den Impfschutz aufheben können?

29.11.2021

Es würde viel bewirken wenn solche Berichte wenigstens für 2-3 Tage frei lesbar sind.