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Corona-Pandemie
26.01.2022

Strikte Besuchsverbote in den Kliniken: Wie geht es Patienten damit?

Viele Menschen liegen wochenlang allein im Krankenhaus. Denn während der Pandemie sind Besuche oft nicht erlaubt.
Foto: Fabian Strauch, dpa (Symbolbild)

Plus In vielen bayerischen Krankenhäusern gelten strikte Besuchsverbote. Die Krankenhäuser halten sie weiterhin für nötig. Doch nun gibt es auch Kritik.

Im Februar 2020, als noch niemand so recht weiß, was es mit diesem mysteriösen Virus aus China auf sich hat, kommt der Vater von Susanne Grünwald ins Krankenhaus. Er muss sich einer Darm-Operation unterziehen. Wegen Komplikationen folgen weitere OPs, insgesamt wird er in den kommenden zwei Jahren, in denen die Corona-Pandemie die Welt auf den Kopf stellt, 23 Wochen in der Klinik verbringen. „Und davon war er die meiste Zeit allein. Es waren keine Besuche erlaubt“, sagt Grünwald, die in Dinkelscherben im Landkreis Augsburg wohnt. „Meine Mama und ich waren hilflos. Wir sind oft nach Maria Vesperbild gefahren und haben eine Kerze angezündet.“

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26.01.2022

Man kann ja noch Verständnis dafür aufbringen, dass Besuche(r) ausgeschlossen sind, um die Patienten in der Klinik (und auch das Personal) zu schützen.

Aberwitzig ist dann allerdings, wenn man gehfähige, halbgenese Patienten vor die Türe gehen lässt, wo sie sich wahllos mit ungeimpften ungetesteten Personen treffen können. So geschehen letztes Jahr am Klinikum Augsburg. Begründung für diese Praxis: Man könne die Patienten ja nicht einsperren. Ob das immer noch so ist, ist nicht bekannt. Man kann nur hoffen, dass man sich diesbezüglich in der Zwischenzeit eine verantwortungsbewusstere Regelung hat einfallen lassen.

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