Schönes Wetter und ein Feiertag werden wahrscheinlich am kommenden Wochenende zahlreiche Kurzurlauber und Ausflügler auf Bayerns Straßen locken. In einer aktuellen Prognose rechnen die Verkehrsexperten des ADAC mit einem starken Verkehrsaufkommen zum Start des Wochenendes. Aber eine Entwicklung könnte das Staugeschehen ausbremsen.
Noch vor dem bundesweiten Feiertag am 1. Mai (Tag der Arbeit) soll es zu Staus auf Bayerns Straßen kommen. Laut dem ADAC zählte der 30. April schon in der Vergangenheit zu den staureichsten Tagen des Jahres. Das könnte auch dieses Jahr der Fall sein.
30. April war in der Vergangenheit einer der staureichsten Tage des Jahres
Am Donnerstag, 30. April, schätzt der ADAC die Staugefahr auf den Routen in Richtung Süden, in die Alpen, zu den Küsten und in andere Ausflugsregionen als besonders hoch ein. Das Gleiche gilt auch für den Freitagvormittag (1. Mai). Am Sonntagnachmittag (3. Mai) müssen Autofahrerinnen und Autofahrer mit leicht erhöhtem Rückreiseverkehr rechnen.
Zwar müssen die Menschen in Bayern, anders als in anderen Bundesländern, nicht mit Vollsperrungen auf den Autobahnen rechnen, allerdings gibt es laut ADAC einige besonders belastete Staustrecken im Freistaat. Dazu zählen:
- A3 von Linz (Österreich) nach Passau
- A6 von Heilbronn nach Nürnberg, A7 von Ulm nach Füssen/Reutte
- A8 von Stuttgart über Ulm, Augsburg und München nach Salzburg (Österreich)
- A96 von München nach Lindau
- A99 Autobahnring München
Grenzkontrollen bei der Rückreise aus Österreich verursachen Wartezeiten
Wegen Grenzkontrollen an der deutschösterreichischen Grenze kann es besonders an drei Autobahnübergängen in Bayern zu stichprobenartigen Einreisekontrollen kommen. Obwohl nicht alle Fahrzeuge dabei angehalten werden, sind hier Wartezeiten wahrscheinlich. Diese Autobahnübergänge sind betroffen:
- Suben (A3 Linz nach Passau)
- Walserberg (A8 Salzburg nach München)
- Kiefersfelden (A93 Kufstein nach Rosenheim)
Allerdings gibt es einen Umstand, der laut ADAC das Staugeschehen dämpfen könnte: die durch den Irankrieg und die Seeblockade der Straße von Hormus gestiegenen Preise für Benzin und Diesel. Das konnte man bereits am Osterwochenende beobachten. Der ADAC verzeichnete damals geringere Stauzahlen, was auf einen Verzicht einzelner Autofahrten hindeuten kann.
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