Die „Eisheiligen“ brachten das bayerische Wetter ordentlich durcheinander. Zum Teil sprach der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar eine Frostwarnung aus. Auch wenn die Temperaturen in Bayern seitdem wieder steigen, gelten am Montagabend, 18. Mai, weiterhin Wetterwarnungen. Einige Landkreise sind von starken Gewittern betroffen.
DWD: Gewitterwarnung in mehreren bayerischen Landkreisen
In drei Landkreisen in Oberbayern und Niederbayern spricht der DWD eine Gewitterwarnung der Stufe 1 aus. Diese gilt aktuell bis 21 Uhr. Der Wetterdienst warnt dabei vor Gewittern aus dem Südwesten. Begleitet werden diese durch Windböen, welche Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erreichen können. Folgende Landkreise sind von der Warnung betroffen:
- Kreis Erding
- Kreis Mühldorf am Inn
- Kreis und Stadt Landshut
DWD: In diesen Landkreisen traten starke Gewitter auf
Wie der DWD auf seiner Internetseite mitteilte, sind Landkreise in Schwaben und Oberbayern von der Warnung betroffen. Dort galt bis 20 Uhr eine Warnung der Stufe 2.
Neben den Gewittern konnte in den betroffenen Landkreisen Starkregen auftreten. In kurzer Zeit war es möglich, dass rund 15 Liter pro Quadratmeter fallen. Zudem traten Windböen auf. Sie erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Auch kleinkörniger Hagel war laut dem DWD in dieser Zeit möglich.
Von der Warnung der Stufe 2 waren folgende Landkreise betroffen:
Schwaben
- Kreis Ostallgäu
Oberbayern
- Kreis Landsberg am Lech
- Kreis Weilheim-Schongau
- Kreis Dachau
- Kreis Fürstenfeldbruck
- Kreis Starnberg
- Kreis und Stadt München
Aussichten: Einzelne Gewitter in den kommenden Tagen
Am Dienstag sinkt das Gewitterrisiko im Süden Bayerns. Tagsüber geht der DWD davon aus, dass das Risiko für ein Gewitter im Bayerwald und im Mittelgebirge gering ausfällt. Weitere Gebiete Bayerns bleiben demnach gewitterfrei.
Am Mittwoch sind in Bayern ab dem Nachmittag bis zum Beginn der Nacht einzelne Gewitter möglich. Dabei kann es erneut zu Starkregen mit bis zu 15 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Der DWD spricht dann auch von Hagel, der in kleinen Körnern vom Himmel fallen kann. Zusätzlich können Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde auftreten.
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