Nach Gewittern am vergangenen Wochenende und Sturmböen, Hagel und etwas Schnee am Dienstag hat sich die Wetterlage in Bayern am Mittwoch geändert. Am dritten Tag der sogenannten „Eisheiligen“ wird es morgens frostig. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben für viele Landkreise des Freistaats eine amtliche Warnung der Stufe 1 herausgegeben.
DWD warnt: Es kann zu Frostschäden kommen
Die Warnung des DWD gilt von 0 Uhr bis 7 Uhr. Laut den Wetterexperten tritt leichter Frost bei einer Temperatur von minus ein Grad Celsius auf. Folgende Landkreise sind betroffen:
- Donau-Ries
- Dillingen an der Donau
- Stadt und Landkreis Augsburg
- Aichach-Friedberg
- Günzburg
- Neu-Ulm
- Unterallgäu
- Memmingen (Stadt)
- Lindau (Bodensee)
- Oberallgäu
- Kempten (Stadt)
- Ostallgäu
- Kaufbeuren (Stadt)
- Landsberg am Lech
- Weilheim-Schongau
- Garmisch-Partenkirchen
- Bad Tölz-Wolfratshausen
- Starnberg
- Fürstenfeldbruck
- Dachau
- Pfaffenhofen an der Ilm
- Ingolstadt (Stadt)
- Eichstätt
- Kelheim
- Freising
- Stadt und Landkreis München
- Miesbach
- Stadt und Landkreis Rosenheim
- Ebersberg
- Erding
- Stadt und Landkreis Landshut
- Mühldorf am Inn
- Traunstein
- Berchtesgadener Land
- Altötting
- Rottal-Inn
- Dingolfing-Landau
- Straubing (Stadt)
- Straubing-Bogen
- Deggendorf
- Stadt und Landkreis Passau
- Freyung-Grafenau
- Regen
- Cham
- Schwandorf
- Neustadt an der Waldnaab
- Tirschenreuth
- Wunsiedel im Fichtelgebirge
- Stadt und Landkreis Bayreuth
Der Wetterdienst weist darauf hin, dass es zu Frostschäden kommen kann. Die Experten empfehlen, gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen. Betroffen davon sind im Frühling meist Pflanzen, Frostschäden an Sachen sind meist nur auf die Winterzeit beschränkt.
An den sogenannten „Eisheiligen“ Mitte Mai kann es zu Frost kommen
Frost in den Frühlingsmonaten ist an sich nichts Ungewöhnliches. Besonders während der Zeit der sogenannten „Eisheiligen“ Mitte Mai lassen sich immer wieder ungewöhnliche große Temperaturstürze und teilweise auch Spätfrost-Perioden registrieren. „Eisheilige“ heißen die Tage übrigens, weil sie auf die Namenstage der Heiligen Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und der „kalten Sophie“ (15. Mai) fallen.
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