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Energiekrise
11.09.2022

Wenn sich der Schulbus nicht mehr lohnt

Viele Kinder in Bayern sind auf eine sichere Busverbindung zu ihrer Schule angewiesen. Doch die Betreiber beklagen die hohen Energiepreise.
Foto: Felix Kästle, picture alliance/dpa

Plus Kurz vor Schulstart schlägt der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen Alarm. Viele Betreiber fürchten, dass wegen hoher Dieselpreise der Schulbusverkehr zum Verlustgeschäft wird. Worauf es jetzt ankommt.

Wenn Busunternehmer Andreas Kölbl am Dienstag seine Schulbusse auf die Straße schickt, dann wird er wohl Verluste einfahren. Rund 300 Schülerinnen und Schüler bringt sein Unternehmen Betzmeir Reisen in Hollenbach (Kreis Aichach-Friedberg) täglich in die Schule und zurück. Doch wegen der hohen Dieselpreise lohnt sich das kaum noch.

Diesel verteuerte sich in der Energiekrise um über 40 Prozent

„Ich bin wirklich der letzte, der die Schülerinnen und Schüler im Stich lässt“, sagt Kölbl im Gespräch mit unserer Redaktion. „Aber die aktuellen Preise und die jetzigen Verträge mit den Kommunen, das passt nicht mehr zusammen. Da mache ich Verluste.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.09.2022

Zitat:
"Ich fordere schon seit langem, dass der Bund die Verkehrsunternehmen bei den explodierenden Energiepreisen unterstützen muss“

Immer wieder spannend, mit welcher Chupze die CSU-Granden nach dem Bund rufen. Aber, es steht ja ein Landtagswahlkampf an und da ist diese Typen nicht zu billig; da wird alles was geht instrumentalisiert. Schule ist halt mal eine Aufgabe der Länder, damit auch die strukturelle und organiisatorische Ausgestaltung. Die Länderhoheit wird doch ansonsten, gerade auch von der CSU, permanent eingefordert.