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Eta-Aquariiden, Venus, Blue Moon: Himmelsphänomene im Mai in Bayern

Himmelsphänomene

Meteorsturm und Planeten im Mai: So stehen die Chancen in Bayern auf die Spektakel

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    Im Mai warten einige Himmelsphänomene auf Bayern. Allerdings werden nicht alle von ihnen auch sichtbar sein.
    Im Mai warten einige Himmelsphänomene auf Bayern. Allerdings werden nicht alle von ihnen auch sichtbar sein. Foto: Matthias Balk, dpa (Illustration)

    Der Sommer lädt jedes Jahr dazu ein, den Nachthimmel zu bestaunen. Neben den Eta-Aquariiden sorgen im Mai vor allem zwei Himmelskörper für Aufsehen: der Mond und die Venus. Die Chancen stehen gut, auch in Bayern einige der Himmelsphänomene in diesem Monat sehen zu können.

    Eta-Aquariiden: Mondschein stört wohl Meteorsturm

    Ein erstes Highlight gibt es bereits zu Beginn des Monats. Die Eta-Aquariiden – ein Meteorsturm – sind Staub des berühmten Halleyschen Kometen. Der Komet selbst ist von der Erde aus alle 75 Jahre sichtbar. Die Eta-Aquariiden hingegen sind ein jährliches Spektakel. Sie erreichen ihren Höhepunkt heuer am 6. Mai. An ihrem Maximum sind zwischen 40 und 65 Schnuppen pro Stunde sichtbar.

    Allerdings gibt es zwei Haken: Zum einen sind die Eta-Aquariiden vor allem in südlicheren Breitengraden sichtbar. Auf unserem Breitengrad könnte die Anzahl an Schnuppen im ein- bis zweistelligen Bereich liegen. Zum anderen ist der Mond zu diesem Zeitpunkt sehr hell. Deshalb ist es eher unwahrscheinlich, dass Sternenfans in Bayern die Schnuppen der Eta-Aquariiden zu Gesicht bekommen. Im Laufe des Jahres gibt es aber weitere Möglichkeiten, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken.

    Mitte Mai: Die beste Zeit für die Venus

    Deutlich besser steht es da um die Sichtung der Venus. Mitte Mai ist der Planet gut zu sehen. Am 18. Mai lohnt sich der Blick in den Himmel besonders. Dann sind Venus und die Mondsichel zusammen am Nachthimmel zu sehen und sorgen für einen ganz besonderen Blick in die Weiten des Weltalls.

    Ein ähnliches Schauspiel erwartet die Menschen auf der Erde zwei Nächte später. Die Himmelskonstellation besteht dann aus der Mondsichel und dem Planeten Jupiter. Dieser wird allerdings deutlich schlechter zu sehen sein als die helle Venus. Ende des Monats wird langsam auch der Saturn sichtbar – dann zu Beginn der Morgendämmerung.

    Venus und Jupiter zeigen sich im Mai an der Seite der Mondsichel.
    Venus und Jupiter zeigen sich im Mai an der Seite der Mondsichel. Foto: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

    Wechsel am Himmelszelt: Sommersternbilder ziehen auf

    Im Mai tut sich auch am Sternenhimmel viel. Dann erwartet Nachteulen der erste langsame Wechsel der Wintersternbilder hin zu den Sommersternbildern. Die hellen Wintersterne sind dann noch vor allem im Westen sichtbar. Gleichzeitig ziehen die Sommersternbilder am östlichen Himmel auf.

    Ein besonderes Schauspiel wartet am Ende des Monats. Am 31. Mai steht ein „Blue Moon“ – also blauer Mond – bevor. Dies ist ein besonders seltenes Ereignis und macht den Mai zu einem ganz besonderen Monat.

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