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Sophia und Maximilian sind beliebteste Vornamen – und Maurice-Eugène?

Glosse Von Andreas Frei
06.05.2022

Die Bayern sollen unmodern sein, was die Wahl der Babynamen betrifft. Schmarrn! Und bei den Nachnamen? Da kommt der neue CSU-Generalsekretär ins Spiel.

Lassen Sie uns über Mode reden. Jetzt nicht über textile Trends, da hätten Sie den falschen Gesprächspartner erwischt. Eher im gesellschaftlichen Sinne. Nehmen wir beispielsweise die beliebtesten Babynamen. Knud Bielefeld, den die Welt als „Vornamen-Experte“ kennt, weil er jedes Jahr mit viel Trommelwirbel eine Anna-Lea-Noah-Leon-Mia-Paul-Rangliste vorlegt, hat vor ein paar Monaten den unglaublichen Satz gesagt: „In Süddeutschland kommen häufiger die Namen vor, die eigentlich aus der Mode sind.“

Das kann schon insofern nicht stimmen, weil: Wenn ein süddeutscher Kabarettist in Mode ist, dann Gerhard Polt (Glückwunsch zum 80.!), ein Mann, der seit Jahrzehnten den Jungennamen Maurice-Eugène (gesprochen: Mohries-Euschehn) agenda-settet. Und wo is er, der Maurice-Eugène in Starnberg und Bogenhausen?

Eben. Nirgendwo.

Martin Huber, der neue CSU-General, führt schon eine Rangliste an

Bielefeld hat damals Sophia und Maximilian als beliebteste Babynamen im Freistaat identifiziert, was die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag bestätigte. Zumindest Sophia liegt bundesweit immerhin auch auf Platz drei. Und hier wie da ist Hanna/Hannah Zweite. So unmodern können die Süddeutschen also gar nicht sein, Herr Bielefeld.

Übrigens: Nach Erkenntnissen gleich dreier wissenschaftlicher Einrichtungen ist der am häufigsten vorkommende Nachname in Bayern – und hier kommt der neue CSU-Generalsekretär mit Vornamen Martin ins Spiel – Huber. Der den Stephan mit Nachnamen Mayer ersetzt. Diese Konstellation wiederum erinnert an die bayerische Musik-Kabarett-Gruppe „Da Huawa, da Meier und I“. Wobei natürlich außer Frage steht, wer bei den Christsozialen der I ist.

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