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Katholische Kirche
26.01.2022

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten steigt die Zahl der Austritte

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten steigt die Zahl der Kirchenaustritte.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Wegen des Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum München und Freising wollen viele aus der Kriche austreten. München braucht deshalb sogar zusätzliches Personal.

Das Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising, das am vergangenen Donnerstag vorgestellt wurde, hat vor allem in der Landeshauptstadt konkrete Folgen – die Zahl der Kirchenaustritte steigt massiv. Nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats vom Dienstag wurden beim Standesamt München bereits „rund 650“ Termine für Kirchenaustritte gebucht.

Dies seien „deutlich mehr als doppelt so viele wie üblicherweise zu erwarten gewesen wäre“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Seit Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens gebe es „eine sehr hohe Nachfrage nach Kirchenaustritten“.

Das Standesamt München reagiert darauf, so der Sprecher, mit erweiterten Öffnungszeiten und setzt zudem zwei zusätzliche Beschäftigte für Kirchenaustritte ein; im Normalbetrieb verwende das Standesamt nur eine Planstelle ausschließlich für Kirchenaustritte.

Es werde voraussichtlich nicht möglich sein, alle Austrittswünsche zeitnah zu bedienen, heißt es aus München

Dennoch werde es voraussichtlich nicht möglich sein, alle Austrittswünsche zeitnah zu bedienen. Der Sprecher verwies auf die Möglichkeit, den Kirchenaustritt schriftlich einreichen zu können. Dabei müsse die Unterschrift allerdings notariell beglaubigt sein. Zudem erklärte er, dass eine Aufschlüsselung der Zahlen nach Konfessionen statistisch nicht möglich sei. Im Jahr 2021 traten in München 22.323 Menschen aus katholischer und evangelischer Kirche aus – mit Abstand ein Rekordwert mit Blick auf die Zahl der Kirchenaustritte seit dem Jahr 2000.

Auch Standesämter in Schwaben verzeichnen seit Donnerstag teilweise eine verstärkte Nachfrage nach Kirchenaustritten. Die Aussagekraft der Zahlen ist zwar beschränkt, vor allem weil Austrittswillige ihre Gründe nicht angeben müssen. Aber sie deuten auf eine Entwicklung hin.

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Auch Standesämter in Schwaben verzeichnen seit Donnerstag teilweise eine verstärkte Nachfrage

So sagte der Sprecher der Stadt Friedberg bei Augsburg, es sei bemerkenswert, dass das Standesamt seit Donnerstag neun Austrittserklärungen beurkundet habe. Denn wegen der Pandemiesituation biete die Verwaltung momentan keine allgemeinen Besuchszeiten an. „Unsere Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass abrupt steigende Kirchenaustrittszahlen tatsächlich oftmals einhergehen mit aktueller Berichterstattung in den Medien und dann, wenn die Thematik in der gesellschaftlichen Diskussion vermehrt aufgegriffen wird“, sagte er.

Im Standesamt von Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu registriert man „täglich mehrere Anrufer, die Termine zum Kirchenaustritt vereinbaren wollen“. Seit Donnerstag seien sechs Kirchenaustritte beurkundet worden, drei davon aus der katholischen Kirche, hieß es. Im Standesamt Füssen, das auch für die Gemeinden Schwangau und Lechbruck am See zuständig ist, wurden ebenfalls sechs Kirchenaustrittserklärungen beurkundet, 23 weitere seien schon vorbereitet.

Martin Pusch und Marion Westpfahl von der Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl am 20. Januar bei der Vorstellung des Gutachtens zu Fällen von sexuellem Missbrauch im katholischen Erzbistum München und Freising.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Im Standesamt Augsburg gab es von Donnerstag bis einschließlich Montag 44 Kirchenaustritte – die Termine dafür wurden den Angaben zufolge jedoch vor Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens vereinbart. Die Nachfrage nach Terminen sei „seit geraumer Zeit anhaltend groß“. Dem Sprecher der oberbayerischen Stadt Ingolstadt lagen am Dienstag noch keine aktuellen Zahlen vor. Gleichwohl sei „derzeit eine große Nachfrage nach Terminen zur Erklärung des Kirchenaustritts“ feststellbar, berichtete er. Verfügbare Termine seien bis Mitte März ausgebucht, weshalb das Standesamt absehbar zusätzliche Terminkapazitäten schaffen werde.

Das Standesamt Neu-Ulm sprach angesichts der eingehenden Terminanfragen von einer „regen Nachfrage nach Kirchenaustrittsterminen“. Nach Angaben der Stadt Günzburg traten bis einschließlich Montag drei Menschen aus der katholischen Kirche aus. Allein am Dienstag waren es bereits sechs. In Dillingen an der Donau gab es bislang drei Kirchenaustritte.

Viel diskutiert: die Stellungnahme des emeritierten Papstes Benedikt XVI.

In dem Gutachten geht es um den Umgang von hochrangigen Kirchenvertretern mit Missbrauchsfällen. Fehlverhalten wird unter anderem dem amtierenden Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und dem früheren Erzbischof Joseph Ratzinger vorgehalten.

Der hatte zuletzt eine wesentliche Aussage zu seinem Umgang mit dem Missbrauchstäter Peter H. revidiert. Er habe doch an der entscheidenden Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 teilgenommen, in der H. Thema war, erklärte er durch seinen Privatsekretär Georg Gänswein am Montag. Benedikt wolle betonen, dass die falsche Angabe „Folge eines Versehens bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme“ gewesen sei, so Gänswein. In einer von Benedikt unterschriebenen 82-seitigen Stellungnahme gibt dieser drei Mal an, dass er nicht an der Ordinariatssitzung teilgenommen habe – und erklärt, er kenne das Sitzungsprotokoll. Das aber belegt seine Anwesenheit.

Friedrich Kardinal Wetter meldet sich zu Wort: „Es tut mir von Herzen leid"

Sein Nachfolger als Münchner Erzbischof, Friedrich Kardinal Wetter, erklärte am Dienstag: „Als Erzbischof em(eritus, die Red.) entschuldige ich mich aufrichtig für alles Geschehene und für meine falsche Entscheidung im Fall Pfarrer H. im Hinblick auf den Einsatz in der Seelsorge.“ H. war in Wetters Amtszeit (1982 bis Anfang 2008) in Grafing, Garching an der Alz und Bad Tölz in verschiedenen Funktionen tätig – auch nach einer Verurteilung 1986 zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs. Immer hatte er leicht Zugang zu Kindern – und nutzte dies aus. Erst 2010 wurde H. in den Ruhestand versetzt.

Wetter erklärte weiter: Dass „historisch“ betrachtet der Wissensstand vor 40 Jahren zur Therapierbarkeit eines Täters noch optimistischer gewesen sei, dass man die Opfer sowie die betroffenen Familien und Pfarreien zu wenig oder nicht gehört habe und dass man der Kirche nicht schaden habe wollen, seien Fehler, die nicht mehr begangen werden dürften. „Es tut mir von Herzen leid, was in meiner Amtszeit so nicht erkannt wurde. Mit dem Wissen von heute hätten ich und weitere Verantwortungsträger im Erzbistum sicherlich anders gehandelt.“

Dass er sich in 21 Fällen falsch verhalten habe, will Wetter dagegen nicht stehen lassen. Die „Fakten“ dieser 21 Fälle würden keinesfalls pauschal ein „Fehlverhalten in 21 Fällen“ belegen. So liege in sechs Fällen gar kein Missbrauch vor.

Die Gutachter kommen zu einer überaus negativen Einschätzung von Wetter

Die Gutachter der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl hatten darauf hingewiesen, dass sie Wetter unter anderem die Möglichkeit zur umfassenden Akteneinsicht angeboten haben. Davon habe er nicht Gebrauch gemacht. Wetter, so steht es im Gutachten, habe ihnen gesagt, dass sein Grundsatz immer gewesen sei, dass sexueller Missbrauch nicht hinnehmbar ist. Die Anwälte kommen zu dem Schluss, dass er „nur in Ausnahmefällen“ nach dieser Maxime gehandelt habe. Bis zum Ende seiner Amtszeit seien aus den gesichteten Akten „Reaktionen in Richtung der Geschädigten, selbst im Falle von strafrechtlich verurteilten Priestern, nicht erkennbar“.

Die 27 deutschen Ortsbischöfe, die sich am Dienstag in Würzburg trafen, teilten mit: „Um der Wahrheit willen ist es notwendig, dass wir Bischöfe uns der Verantwortung stellen, die uns und unsere Vorgänger im Wesentlichen alle gleich betrifft.“ Auf die Vorwürfe gegen den emeritierten Papst Benedikt gingen sie nicht ein.

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.01.2022

Es ist ja modern gegen die Kirche zu opponieren!
Ich kann aber mit den Kritikern nichts anfangen, welche die Moral der Missbrauchstäter zum Dogma machen wollen!
Wenn ein staatliches Gericht kein Berufsverbot ausspricht, kann dies doch der Bischof nicht arbeitsrechtlich aussprechen!
Er könnte vielleicht Detektive einstellen um die Täter auf frischer Tat zu ertappen um so Missbrauch zu verhindern?

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26.01.2022

wann begreifen es viele Gläubige endlich dass die Katholische Kirche einer der Größten Vereinigungen von perversen und Vergewaltigern gehört !! niemand hat ein so großes weltumspannendes Netzwerk wie die Katholische Kirche !! und im Glauben der Barmherzigkeit werden weiter Kinderschützer geschützt und die Politik macht beide Augen zu und schützt die Kriminellen

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26.01.2022

@Maria T
Nochmal zur Erinnerung: Hier geht es um die perversen Umtriebe in der Katholischen Kirche und deren Vertuschung!
Dies aufs Schärfste zu verurteilen bedeutet nicht, dass es auch außerhalb der kath. Kirche Perverse und Kinderschänder gibt!!
Mit dem Unterschied, dass die anderen die moralische Messlatte nicht ganz so hoch hängen haben...was für die Opfer aber ohne Relevanz ist.

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26.01.2022

Glauben kostet nichts! Aber wer weiterhin den Verein mit seinem Geld unterstützt, sollte sich mal fragen wozu das dann letzten Endes verwendet wird. Ich hoffe es kommen ganz viele zu dem Entschluss auszutreten. Ist die kath. Kirche so noch zeitgemäß.?!

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26.01.2022

Kann man dort austreten , wo sich der viel größere , der größte Sumpf an Kindesmißbrauch auftritt :

aus der sog. "Zivilgesellschaft" ?!

Das Vehikel "Mißbrauch in der Kirche" wird nur wieder einmal von denen herangezogen , welche die Kirche immer schon zerstören und ablösen wollen .
Ein echtes Interesse an Verhinderung derartiger Geschehnisse besteht nicht , da -natürlich absichtlich- übersehen wird , daß die Kirche nur ein Abbild der Gesellschaft ist .
Es soll also lediglich die kath. Kirche beschädigt werden - das ist das alleinige Ziel !


Was aber ist mit den Institutionen "Kinderheime', "Schule","(Sport)Vereine" usw.

Die allergrößte Anzahl an solchen Taten findet im Übrigen in der Familie statt !

Wwrfen diese gebannten Institutionen dann auch so in die Schußlinie genommen ?!
Natürlich nicht !

Warum gibt es kein "unabhängiges" Gutachten zum Kindesmißbrauch in der sog. "Zivilgesellschaft" , bei den Pfadfindern , bei den Schwimmvereinen usw ?!

Gibt es möglicherweise hier - anders als bei den Kirchen - keine Interesse an einem Gesamteindruck, einer Aufklärung oder wird dieser gar bewußt unterbunden ?!

Letzteres wird wohl der Grund sein .

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26.01.2022

Liebe Maria T., eine Institution wie die Kirche, die so hohe moralische Ansprüche predigt und von den Gläubigen verlangt, darf kein Spiegel der Gesellschaft sein. Da darf Missbrauch einfach nicht vorkommen. Dies mit dem Spiegel der Gesellschaft zu "entschuldigen" oder erklären zu wollen, wird dem Problem nicht gerecht.
Warum alle so viel über diese Fälle in der Kirche berichten - obwohl zugegebenermaßen überall in der Gesellschaft Missbrauch passiert - liegt einzig daran, dass "die Kirche" den Anspruch hat, den Gläubigen sagen zu müssen, wie sie sich moralisch zu verhalten haben - bis ins Schlafzimmer hinein. Und das geht einfach nicht.
Kritik, wo Kritik berechtigt ist!
Ich bin einfach nur fassungslos, was derzeit in "meiner Kirche" geschieht und ich plädiere für schonungslose Aufklärung und Bestrafung aller (Mit-)Täter bis in die höchsten Instanzen!
- Schreibt eine, die katholisch ist und nicht austreten wird.

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26.01.2022

Kindesmissbrauch ist ein abscheuliches Verbrechen, vollkommen unabhängig, in welchen Kreisen es sich abspielt. Was mich auf die Palme bringt, ist dieser scheinheilige Verein von Kirche. Predigen den Menschen Christlichkeit und Nächstenliebe, leben es aber selbst nicht vor.

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26.01.2022

Immer dasselbe Geschwurbel von Maria T!
...als ob man die Kinderschänder und Perverse, die sich in der Institution Kirche tummeln mit anderen außerhalb der Kirche entschuldigen bzw. relativieren könnte!!

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26.01.2022

@ Marta:
Ich denke Maria T will hier nichts schönreden. Ich verstehe ihre Aussage so, dass nach ihrer Meinung nach, genauer gesagt Wahrnehmung, bei Kindesmissbrauch in der Kirche alle Aufschreien und der Medienrummel gewaltig ist. Hingegen Sie bei anderen Kindesmissbrauchsfällen eher das Gefühl hat, dass der Aufschrei und der Rummel kleiner sind.

Kann man aber auch wirklich so wahrnehmen. Das kommt dadruch, dass die Kirche mit Themenfelder wie Moral, Nächstenliebe, Schutz von Hilfebedürftigen, etc in Verbindung gebracht wird. Was natürlich auch Zweck einer christlichen Kirche ist. Und daher ist der Aufschreib besondern laut.

Wie gesagt, Kindesmissbrauch in der Kirche ist sehr, sehr schlimm und kann niemals schöngeredet werden. Jeder Geistlicher, egal in welcher Position, welcher keine klare Kante zeigt oder versucht solche Dinge herunter zu spielen, verspielt sein Ansehen und noch viel schlimmer, das Ansehen der Kirche. Ich zeige hierbei gerne auf einen älteren Herrn in Rom...
Ich bin übrigens auch katholisch und werde diesen Verbrechern nicht das Feld überlassen indem ich gehe!

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26.01.2022

Klar, Missbrauch gibts überall. Aber es geht hier darum, dass die Kirche diesen über Jahre vertuscht hat und die Verbrecher geschützt hat. Die Opfer wurden als unglaubwürdig dargestellt. Die Verbrecher wurden versetzt und konnten weiter ihre Verbrechen unter dem Schutz der Kirche begehen! Dafür war und ist die Kirche verantwortlich. Diese Verantwortung, dass das "Ansehen" der Kirche wichtiger war, als der Schutz der Opfer, möchte die Kirche aber nicht übernehmen.

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31.01.2022

Ganz genau, Herr Johann S.
Die Perversen werden in der Institution Kirche gedeckt, ihre Taten vertuscht und sie werden versetzt, um wo anders ihr unheil anzurichten...aber wehe, es lässt sich ein Arzt scheiden und heiratet dann erneut - der wird dann gekündigt!!
...und muss erst per Gericht dafür kämpfen, dass auch die Kirche sich an das weltliche Recht zu halten hat!
Stichwort. Arbeitsrecht, Antidiskriminierungsgesetz etc.
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/kirche-beendet-rechtsstreit-um-chefarzt-kuendigung

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26.01.2022

Warum wandern nicht endlich die Täter in den Knast?

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26.01.2022

die Frage ist unlogisch. Die Täter sind in den Knast gewandert, wenn sie angezeigt und verurteilt wurden. Da wir ein Rechtsstaat sind, hat jeder die Möglichkeit Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Herr Eric T. , das können auch Sie machen.

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26.01.2022

@ AndreasB: Vorher segnet er das Zeitliche, bevor Ratzinger rausgeworfen wird!

Diese Kirche ist auf absehbare Zeit nicht reformierbar - also selbst raus!
Religiösität und Kirche sind ja nicht untrennbar miteinander verbunden!

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26.01.2022

Die Gläubigen sollten die Kirche nicht verlassen, sondern den Rauswurf der Täter und Lügner verlangen.

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26.01.2022

Seh ich auch so. Wer den "Verein" verlässt verliert seine Möglichkeit an Mitgestaltung.

Im Übrigen bin ich von Hr. Ratzinger masslos enttäuscht, ich kann hier nur raten, dass er sich das Schuldbekenntnis nochmals durch den Kopf gehen lassen soll:
"Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen,
und allen Brüdern und Schwestern,
dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe –
ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. ..."

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26.01.2022

Das wäre tatsächlich eine sinnvolle und pädagogisch wertvolle Maßnahmen! Gerne gebe ich Ihnen da Recht! Und zwar ohne Ansehen der Person!

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