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Kirche
27.11.2023

Theologe Wunibald Müller: "Katholiken lassen sich nicht mehr von Rom belehren"

"Es ist genug", sagt Wunibald Müller, katholischer Theologe und psychologischer Psychotherapeut.
Foto: Patty Varasano

Der bekannte katholische Theologe übt scharfe Kritik an jüngsten Aussagen aus dem Vatikan zu Reformen. Die Dynamik, die von dort ausgehe, komme ihm vor "wie die letzten Zuckungen einer sterbenden Institution".

Wunibald Müller, der frühere Leiter des Recollectio-Hauses der Benediktinerabtei Münsterschwarzach bei Würzburg, übt scharfe Kritik an jüngsten Aussagen aus dem Vatikan zum Thema innerkirchliche Reformen. Unserer Redaktion sagte der bekannte katholische Theologe und psychologische Psychotherapeut: "Es ist genug. Katholiken lassen sich nicht mehr von Rom belehren, über was sie diskutieren dürfen und was sich verändern muss in der Kirche, damit die Kirche für sie weiterhin ein Ort ist oder wieder zu einem Ort wird, an dem sie mit Überzeugung ihren Glauben miteinander leben können." Die Zeiten seien "endgültig vorbei, in denen Rom glaubt, mit irgendwelchen Schreiben sie gängeln und einschüchtern zu können". Die Dynamik, die derzeit von Rom ausgehe, komme ihm vor "wie die letzten Zuckungen einer sterbenden Institution".

Müller sagte weiter: Die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen – auch da, wo sie sexuell zum Ausdruck gebracht werde – müsse in der Kirche als selbstverständlich betrachtet werden. In der deutschen Kirche sei das zunehmend der Fall. "Da wird es kein Zurück geben, mögen sich manche im Vatikan auch noch so sehr dagegen sträuben." Ebenfalls müsse über die Zulassung von Frauen zu allen Weiheämtern diskutiert werden; die "Abwertung der Frau in der Kirche" sei ein Skandal.

Der Vatikan werde nicht über Frauenpriesterweihe und Homosexualität verhandeln, hieß es zuvor

Müller bezieht sich auf einen Brief von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an die deutschen Bischöfe. Das Schreiben wurde laut Deutscher Bischofskonferenz den Oberhirten kürzlich in Würzburg bei einem Treffen des "Ständigen Rates" vorgelegt. Die katholische Zeitung Die Tagespost aus Würzburg berichtete zuerst darüber. Demnach denke der Vatikan nicht daran, in kommenden Gesprächen mit einer Delegation deutscher Bischöfe über den Ausschluss von Frauen von der Priesterweihe oder über die Lehre der Kirche zur Homosexualität zu verhandeln.

Das Recollectio-Haus bietet katholischen Geistlichen, die eine Auszeit benötigen oder unter ihrer Kirche leiden, nach eigenen Angaben die Möglichkeit, "sich körperlich, psychisch und geistlich-spirituell zu sammeln".

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.11.2023

Die Diskussion ueber den Primat Roms ist schon lange ueberfaellig. Er ist naemlich auf hoechst merkwuerdige Weise zustande gekommen. Die Patriarchate von Jerusalem, Alexandria, Antiochia und Konstantinopel waren seinerzeit legitimierter ohne dass sich die Frage eines bevorzugten gestellt haette (letzteres so weit mir bekannt ). Erst durch die Luege der konstantinischen Schenkung wurde Rom weltlich und kirchlich zum Zentrum. Der weltliche Anspruch wurd zwar im 19. Jahrhundert ( schon !, nachdem die Luege im 15.Jhdt. bekannt wurde ) aufgegeben. Aber der kirchliche Anspruch besteht bis heute voellig zu Unrecht.
Das Fundament seiner Kirche hatte Jesus sich bestimmt anders vorgestellt.

20.12.2023

Wenn der Primat so negativ gesehen wird, weshalb soll er dann für die Frauen erstrebenswert sein? Die Frau hat von Natur aus eine besondere Würde, die höher anzusetzen ist als das Papstamt!