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Bayerische Extrawurst in der Corona-Strategie muss ein Ende haben

Maria Heinrich
Kommentar Von Maria Heinrich
11.01.2022

Erst wollte Söder eine bundesweit einheitliche Linie im Kampf gegen Omikron, nun schert ausgerechnet Bayern aus. Dem Kabinett fehlt der Wille zur Entscheidung.

Die Staatsregierung warnt eindringlich: Omikron wächst. Die Inzidenzen steigen stark an. Die Delta-Variante wird mehr und mehr verdrängt. Anlässlich solch deutlicher Worte ist es doch überraschend, wie wenig entscheidungswillig sich das bayerische Kabinett momentan zeigt. Interessiert es aktuell doch viele Menschen mehr, was die Staatsregierung nicht macht, als welche Entscheidungen sie tatsächlich getroffen hat.

Fast alle Bundesländer fahren einen anderen Kurs in der Corona-Politik als Bayern

Von der Bund-Länder-Linie abzuweichen und als fast einziges Bundesland kein 2G-Plus in der Gastronomie einzuführen, bedient natürlich wieder erstklassig das Klischee der bayerischen Extrawurst. Zumal Ministerpräsident Markus Söder persönlich Ende des vergangenen Jahres noch um eine einheitliche Strategie im Hinblick auf Omikron geworben hatte.

Doch der bayerische Sonderweg – und auch die Zurückhaltung, was neue Corona-Maßnahmen angeht – werden bald ein Ende haben müssen.

Denn nimmt das Infektionsgeschehen wegen Omikron weiter so rasant zu, wie es Wissenschaftler vorhersagen, braucht es einen handfesten Plan, um zu verhindern, dass sich zu viele Menschen gleichzeitig anstecken. Und zwar bald. Es darf auf keinen Fall passieren, dass wir erneut unvorbereitet von einer Corona-Welle überspült werden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.01.2022

Das Zauberwort für den anderen Weg, den Bayern und manchmal auch andere Bundesländer einschlagen, lautet: Föderalismus. Im übrigen ist die Minsterpräsidentenrunde kein Verfassungsorgan sondern ein Debattierclub.

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12.01.2022

Wer hat denn nun bitte mal geschaut, ob die Gaststätten wirklich Pandemietreiber sind??

Warum brauchen wir in den Gaststätten schon seit Oktober keine Kontaktnachverfolgung mehr??

Vielleicht einfach, weil die Gaststätten und deren Gäste schon kein echtes Risiko sind, und es kaum zu Ansteckungen in dem Bereich kam?? (Ich bin wöchentlich in der Gaststätte, die wir als Verein betreiben, und noch keiner hat sich angesteckt, auch die Kontaktnachverfolgung haben wir NIE nutzen müssen)

Aufgrund dieser Lage braucht es dann logischerweise auch keine Verschärfung in dem Bereich.

Aber LOGIK gab es ja kaum mal bei den Massnahmen, hauptsache was gemacht....
jetzt hat endlich einer den Mut zu sagen, das ist übers Ziel hinausgeschossen, und schon isses wieder nicht Recht.

für mich ist auch die FFP2 Maske zu viel, weil die Zahlen in Bayern warne trotz fast durchgehender FFP2 Maskenpflicht nicht besser als in den andern Bundesländern die jetzt erst die FFP2 einführen...
Liegt aber vielleicht an der Tatsache, dass fast alle als LAIEN die Dinger nicht richtig tragen (wie viele sehe ich tägllich, deren Nase oben raushängt, denen die Dinger nicht passen - meist zu groß- und somit auch keinen besonderen Schuzt mehr bieten.

Aber unsere Politiker haben ja leider nur noch wenig bis keine Ahnung vom ALLTAG
sonst kämen auch in Augsburg nicht solche Konstrukte wie "am Feiertag ist so viel los auf der Dult wir verkürzen mal um den Tag" raus, sondern es würde die Dult auf 14 Tage /3 Wochenenden VERLÄNGERT um das ganze zu entzerren, und die Schausteller wären froh gewesen.
verstehen muss der Kleine Arbeiter das alles nicht, der täglich zur Arbeit muss, Kundenkontakt hat, geimpft, gebooster und mit täglichem Schnelltest und immer noch nicht infiziert war...und so geht es ja auch den Supermarktangestellten, die waren IMMER im Dienst, und ich hab noch keine Meldung gehört, dass Supermärkte schliessen mussten wegen Massen an infiziertem Personal...

also irgendwas passt einfach nicht zusammen....und nein, ich bin kein Leugner oder Gegner oder Querdenker....

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11.01.2022

2Gplus in der Gastronomie ist Unsinn. Kann man das wäre sowieso auch gleich 3G plus machen. Kommen nur Getestete rein.

Es muss nicht jeder als uniformierter Lemming den anderen Lemmingen die Klippe hinunter folgen.

Typisch German Angst und Panik.

Wer Panik hat, soll zuhause bleiben.

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11.01.2022

Verehrte Schrfeiberin dieses Artikels.

Bayern hat schon IMMER sein eigenes Ding in Bezug auf die Corona-Regeln gemacht. Warum jetzt also damit aufhören.
Und was ist so schlimm, wenn in der Gastronomie, einer der Branchen, die eh schon am Stärksten von allen bisherigen Massnahmen betroffen war, einmal Regeln gelten, die bisher problemlos funktioniert haben und auch NICHT zu massiven Anstiegen der Infektionszahlen geführt haben.

Irgendwann muss man den Tatsachen ins Auge sehen, dass mehr als 80% der bisherigen Massnahmen sinnlos waren.

Man muss endlich Mittel und Wege finden, MIT diesem Virus zu leben und nicht wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpfen.

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