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Damit Schulen gestärkt aus Extremismus-Vorfällen hervorgehen

Kommentar Von Sarah Ritschel
29.08.2023

In Bayern liegen Licht und Schatten bei der Demokratiebildung nah beieinander. Fest steht: Schüler wollen mehr politische Bildung.

Das demokratische Fundament unserer Gesellschaft ist so rissig wie lange nicht. Umso wichtiger, dass Demokratie und politische Bildung an Schulen gefestigt werden. Extremistische Vorfälle unter Schülerinnen und Schülern müssen konsequent verfolgt werden – genauso unerlässlich ist es aber, ihnen vorzubeugen. 

In Bayern liegen Licht und Schatten bei diesem Thema nah beieinander. Eine Analyse der Universität Bielefeld zeigte 2022 zum wiederholten Mal, dass Politik-Unterricht im bayerischen Lehrplan im Vergleich zu anderen Bundesländern unterdurchschnittlich präsent ist. Das Kultusministerium hält dagegen, dass die politische Bildung hier eher projektorientiert und fächerübergreifend stattfinde. Doch vielen Schülern reicht das trotzdem nicht. Erst kürzlich forderte der Landesschülerrat im Gespräch mit unserer Redaktion, mehr politische Inhalte auf den Stundenplan zu nehmen. Diese Forderung stellt er seit Jahren.

Demokratie-Projekte und Anti-Rassismus-Trainings an Schulen

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Aufklärung über Extremismus ist an Bayerns Schulen fest verankert. Das zeigt sich in Demokratie-Projekten, Anti-Rassismus-Trainings, in der wichtigen Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung. Zudem hat Bayern 2021 seine Sondereinsatztruppe aus geschulten Fachkräften verdoppelt, die im Fall eines extremistischen Vorfalls nach einer Lösung suchen. Sie sorgen für das einzig Positive, das man sich nach solchen Taten zum Ziel setzen kann: dass Schulen im besten Fall gestärkt daraus hervorgehen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

29.08.2023

Was würde Jesus heute den Kindern predigen, sagen.. Eltern die Atheisten sind und nicht an einen Gott glauben, die die Kirche ablehnen. Wir hängen das christliche Kreuz ab um andere Religionen nicht abzuwerten oder ihnen das zu zumuten. Wir erleben wie andere Nationalitäten ihre Religion leben, wie diese zu ihren Alltag gehört, zu ihrem Leben und finden das gut.. aber wir empfinden für uns Religion als nicht Zeitgemäß, wie ein Mantel der nicht mehr zu unseren Körper, Geist passt. Wir wollen keinen Gauben der uns am freien Leben hindert, wir wollen auch keinen Gott der sieht was wir in Sünde tun, wir wollen frei leben..
Antisemitismus, Rassismus gibt es auf der ganzen Welt.. und wir haben keine Kinder in den Schulen die Antisemitisten, Rassisten sind, das sind Kinder die erleben geballt, vielfältiges, fremdes, vor allen die sich auch untereinander Feind sind. Kinder müssen sich annähern, sie müssen sich zurück ziehen könne , streiten um sich auszutesten.. um zu sehen dass der andere auch so tickt wie er/sie.. und ihnen nicht etwas aufoktroyieren. Wir sollten Kinder, Jugendliche als das sehen was sie sind, pubertierende junge Menschen, denen wir immer mehr ihre Kindheit nehmen und ihnen die Schuld ihrer Vorfahren aufladen..

29.08.2023

Das Kreuz wurde seinerzeit aus den Klassenzimmern verbannt, weil ein Vater sich beschwerte, dass sein Kind durch den leidenden Menschen am Kreuz traumatisiert würde. Erst später kam die Idee auf, dass man andere Religionen damit abwerten würde. Dass Kinder und Jugendliche sich austesten müssen, ist keine Entschuldigung dafür, in dieser Art und Weise über den Holocaust zu witzeln.

29.08.2023

Was unterstellen sie mir eigentlich noch und wo sehen sie einen Witz über den Holocaust in meinen Kommentar.. Es müsste ihnen auch bewusst sein, dass sie mich damit öffentlich in die rechte Ecke stellen..

29.08.2023

@M. B.: wichtig ist doch, nur für Sie selbst, in welcher Ecke Sie stehen, nicht wo man Sie hinstellt. Wenn Sie in den Spiegel schauen können und ein Bild kommt zurück - dann ist doch alles in Ordnung. :)

29.08.2023

Warum fühlen Sie sich ständig angegriffen? Niemand stellt Sie in die rechte Ecke, wenn Sie sich nicht selbst dort hineinstellen. Mein letzter Satz bezog sich auf Aiwanger und sein unseliges "sich ausprobieren".

29.08.2023

Ich gebe evangelischen Religionsunterricht an Grundschulen und da ist Antisemitismus und Rassismus ständig im Blick der Aufmerksamkeit. Denn: Jesus war Jude, die meisten Menschen in biblischen Geschichten auch. Islam, Judentum, das dritte Reich stehen im Lehrplan und da geht es nicht nur um theoretisches Fachwissen, sondern auch um das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen heute. Wir diskutieren Unterschiede und Gemeinsames und- weil ich das sehr wichtig finde- auch Erfahrungen und Empfindungen der SchülerInnen: Wie ist das, wenn muslimische Kinder zum Geburtstag eingeladen werden mit Speisevorschriften? Wie fühlt es sich an, wenn man nicht mit allen SchülerInnen sprechen kann, weil einige kein Deutsch können? Wenn man Gesprächsraum für solche Themen aufmacht, kommen schon auch mal schwierige Äußerungen, z.B. "Ich will nicht neben Schwarzen sitzen" oder "ein Minarett an der Moschee ist doof weil wir sind immer noch deutsch" oder "die Russen lügen immer". Bei Grundschulkindern braucht man über Strafrecht und Sanktionen gar nicht nachdenken. Aber ich versuche mit allen meinen Mitteln, solche Dinge, die aus dem Elternhaus kommen, zu hinterfragen: "Woher weisst du das?" "Wie sehen das die anderen" "Stell dir vor du wärst zufällig in xy geboren worden...", "Wovor hast du Angst/Sorge" usw. Da ist man als Lehrerin am Jonglieren zwischen Platz machen für eigene Gefühle und Meinungen und keinen Platz geben für menschenverachtende Äußerungen. Aber irgendwo müssen solche Gespräche in der Schule möglich sein und der Reliunterricht bietet mit den christlichen Leitsätzen m. E. den richtige Rahmen dafür: "Gott hat die Welt erschaffen, alle Menschen sind sein Ebenbild, nehmt einander an, liebe deinen Nächsten." Das bildet einen Boden, auf dem auch schwierige Themen besprochen werden können.