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  3. Kommentar: Die Preise auf dem Oktoberfest sind unverschämt

Die Preise auf dem Oktoberfest sind unverschämt

Kommentar Von Stephanie Sartor
03.08.2023

Die Preise auf der Wiesn sind Wucher. Mineralwasser kostet in manchen Zelten mehr als elf Euro. Nicht nur dort wird Trinkwasser viel zu teuer angeboten.

Viel zu relativieren gibt es da nicht: Die Preise auf dem Oktoberfest sind eine maßlose Unverschämtheit. Ein Liter Mineralwasser kostet in manchen Festzelten mehr als elf Euro – das ist einfach Wucher. Außerhalb der Zelte soll es nun in diesem Jahr erstmals Trinkwasser umsonst geben, und zwar an speziellen Leitungswasser-Zapfhähnen. Immerhin.

Freilich, die Maß Bier ist auch enorm teuer, aber es wird schließlich niemand gezwungen, Alkohol zu trinken. Wer es dennoch macht, dem muss die bayerische Bierseligkeit dann eben einiges wert sein. Mit Wasser sollte man seinen Flüssigkeitsbedarf aber schon decken können, ohne dass gleich ein großes Loch ins Portemonnaie gerissen wird.

Nicht nur auf dem Oktoberfest: Auch in Restaurants ist das Wasser oft zu teuer

Überteuertes Wasser gibt es übrigens längst nicht nur auf dem Oktoberfest. Auch in Restaurants staunt man mitunter über die Preise, die aufgerufen werden. In schickeren Lokalen kostet eine 0,75-Liter-Flasche dann gerne mal sieben bis acht Euro. Eine Farce, wenn man bedenkt, was man für dieselben Marken im Supermarkt zahlt.

Video: dpa

Nur in wenigen Restaurants bekommt man automatisch eine Karaffe Leitungswasser auf den Tisch gestellt. Eigentlich sollte das Usus sein – oder zumindest für einen kleinen Betrag angeboten werden. Denn schließlich sind wir in Deutschland in der glücklichen Lage, bedenkenlos aus dem Wasserhahn trinken zu können. In vielen anderen Ländern ist das unvorstellbar. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.07.2023

Naja...so kann man das nicht schreiben - das ist naiv und blauäugig. Auf dem Oktoberfest geht es um Plätze und um Umsatz pro Platz.
Jemand trinkt an einem Liter Wasser wohl länger als jemand, der 1 Liter Bier trinkt. Wenn in einem Zelt für 500 Leute Platz ist und jeder würde nur 1 Liter Wasser trinken, könnte der Wirt nach 3 Tagen dicht machen. Denn, unterschätzt die Standebühr nicht, dazu kommen die Personalkosten und die Steuern. Also, da sollten also schon einige Maß Bier pro Person getrunken werden.
Bitte...erst mal informieren.

01.08.2023

”Also, da sollten also schon einige Maß Bier pro Person getrunken werden.”

Wieviele meinen Sie denn? Ab 3 droht eine schwere Alkoholvergiftung - wenn der Krug voll war. Deswegen machen die doch die Krüge nie voll.

01.08.2023

Ab 3 Maß? - wenn ich auf 40 kg abgemagert bin - dann vielleicht. :)

14.08.2023

@Wolfgang B.
Der Internet-Alkohol-Rechner sagt bei mir (73 kg, 3 Mass Bier mit 0.5%) mehr als 2,2 Promille. Das Festbier hat aber mehr Alkohol.
Wie stark wollen Sie sich denn besaufen? Spart das Heimlaufen, aber man muss dann, am nächsten Tag, den Transport vom Krankenhaus nach Hause organisieren.

14.08.2023

Ich brauche keinen Rechner. Ja - ich empfehle Ihnen Mineralwasser

14.08.2023

Mineralwasser wird nicht viel billiger sein wie Bier.. Die Wirte bezahlen eine Unmenge Pacht und müssen die Kosten reinbringen.. Brauerei, Essen kostet im Einkauf enorm viel. Es wird wie bei vielen anderen Freizeitangeboten solange weiter gehen bis der letzte das Licht ausmacht und auch dieses Wiesenfest was es seit 1810 gibt weg ist.. (edit/mod/NUB 7.2/argumentieren Sie sachlich)

18.08.2023

"Bier mit 0.5%", im obigen Kommentar, sollte natürlich 5% gewesen sein. Entschuldigung.

31.07.2023

Die Preise sind in der Tat eine Frechheit.

Muss man aber auch nicht hingehen.

Die "Wiesn" ist vollkommen überbewertet. Es ist nichts anderes als eine aneinanderreihung von Bierzelten und paar Fahrgeschäfte. Nichts anderes als halt ein großer Plärrer oder eine Kirmes. Die Veranstaltung lebt von einem sterbenden Mythos und vielen, ganz vielen Touristen in billigen Trachten Immitaten.

Wie viele andere Vorredner schon sagten, jedes kleine Volksfest hat mehr Charme und ist auch noch wesentlich günstiger.

Die "Wiesn" ist nichts anderes als eine Massenabfertigung geworden.

Wem es gefällt, viel Spaß. Man kann aber auch woanders mit besserer Atmosphäre ein Hendl und eine Halbe trinken - und sogar günstiger.

31.07.2023

Ich war noch nie auf "der Wiesn", aber ich bin zweimal in meinem Leben während der Zeit am Münchner Flughafen gelandet und habe dann mit der Bahn, so ab 7:00, in den Landkreis Dillingen fahren müssen. Das waren Horrortrips. Betrunkene die Mitreisende und Bahnangestellte anpöbeln, vollgekotzte Züge und unbenutzbare Toiletten in den Zügen, Verspätungen wegen Vandalismus und Überlastung.
Eigentlich sollte auf jede Mass auf dem Oktober"fest" eine Sondersteuer erhoben werden (50 EU?) um die Extrakosten (Beschädigungen, Reinigung, Polizei, Verspaetungen...) zu kompensieren. Wer da hingeht muss schon sehr seltsame Vorstellungen von "Vergnügung" haben.

31.07.2023

"Ich war noch nie auf "der Wiesn" => das kann für die Wiesn nur von Vorteil sein.

31.07.2023

Ja dann bleibt doch einfach zu Hause. Es zwingt Euch niemand den Hype mitzumachen.

31.07.2023

Es wird niemand gezwungen dort hin zu gehen. Es ist inzwischen eine reine Luxusveranstaltung. Oder sind die Getränke auf den Malediven oder in Saint Tropez auch zu teuer? Ist der Porsche oder Ferrari zu teuer? Lindner und Söder wollen halt gern unter ihresgleichen bleiben

31.07.2023

... und wenn, aber was zum Teufel hat das jetzt schon wieder mit "Lindner und Söder" zu tun... wird das nicht langsam langweilig?
Auf der Wiesn finden Sie alle "Größen" der Parteien, selbst die Linken und die AfD saufen mit, na und?

31.07.2023

Da feiern sogar die Grünen Moralprediger mit Fleisch und Bier. :)

Alkohol macht gesellig und verbindet. :)

https://www.facebook.com/Roth/posts/jetzt-steht-es-fest-die-wunderbare-annalena-baerbock-wird-unsere-kanzlerkandidat/10159005693725664/

Soll doch jeder sich amüsieren wie er sie es mag. :) Viel Spaß.

29.07.2023

Die ganze Thematik ist doch so unnütz wie nur etwas. Wird dort das Alkoholische bzw. das Wasser, etc. zu horrenden Preisen verkauft und es finden sich Abnehmer, so zeigt dies doch nur, dass Marktwirtschaft funktioniert. Folglich kann es noch zu solchen Preisen verkauft werden. Wäre dies nicht der Fall, so würden sich keine Abnehmer finden. Angebot und Nachfrage. Und finden sich genügend Wiesngänger, na dann kann es Deutschland doch nicht so schlecht gehen.

29.07.2023

Richtig. Kein Mensch braucht das. Und wer meint da hingehen zu müssen, zahlt eben die dort aufgerufenen Preise. Der Eintritt ist ja immerhin noch frei.

30.07.2023

Na ja - wenn man 1x-2x pro Saison auf die Wiesn geht - das Loch im Budget scheint leicht aufüllbar zu sein. Bei so um die 6 000 000 Besucher (Mehrfachbesucher, Ausländer) kann man wohl schwerlich auf den Reichtum in Deutschland schliessen. Auf dem Augsburger Plärrer braucht man vielleicht die Hälfte bis 2/3 des möglichen Wiesnbudgets. Na und?

29.07.2023

Mir kommen die Tränen:

"Man schätzt: Der Gewinn eines Wiesn-Wirts liegt in der Regel zwischen ein und zwei Millionen Euro pro Jahr."
https://www.tz.de/muenchen/wiesn/oktoberfest-2018-wie-viel-verdienen-eigentlich-wiesn-wirte-zr-10281391.html

Wohlgemerkt nach Steuern.

29.07.2023

Richtig, Wolfgang, man schätzt. Wie Sie wissen, war ich viele Jahre im Vorstand des Berufsverbandes, auch wenn ich selbst nie mit der Wiesn beruflich zu tun hatte. Aber ich habe sehr viele Gespräche mit den Kollegen gehabt und kenne auch die versteckten Kosten. Alleine für die Instandhaltung der Zelte und des Inventars fällt jährlich eine sechsstellige Summe an, auch die muss erwirtschaftet werden. Ihr Artikel ist aus dem Jahr 2018, inzwischen war Corona mit Totalausfall der Volksfeste, die Preise für Getränke und Lebensmittel sind auch gestiegen. Und nochmal: Niemand wird zum Besuch eines Bierzeltes gezwungen. Jeder hier pocht bei anderen Themen auf eine gute Bezahlung für seine Arbeit, warum also soll ein Unternehmer nicht auch gut verdienen? Bei Fußballern regt sich niemand über exorbitante Gehälter auf, aber einem Unternehmer, der das volle Risiko für Mitarbeiter und Inventar trägt, neidet man den Verdienst? Schon mal darüber nachgedacht, wie viele Arbeitsstunden da am Tag anfallen? Schon beim Aufbau sind es 14 bis 16 Stunden täglich, während des Festes müssen oft vier bis fünf Stunden Schlaf reichen. Alles Dinge, die nicht öffentlich wahrgenommen werden, aber intern durchaus bekannt sind. Natürlich nagen die Wirte nicht am Hungertuch, aber man sollte schon auch sehen, warum die Preise auf der Wiesn so sind wie sie sind. Unverschämt sicher nicht.

30.07.2023

@Wolfgang K.
Auch die versteckten Kosten sollten vom Gewinn bereits abgezogen sein. Ich gehe sonst davon aus das es auch versteckte Gewinne gibt. -- cash auf die Täsch :) --
Ich gehe nicht zum O.Fest. Bin zwar "voll neidisch" auf die, die dort hin können. Aber mir ist die Kohle zu schade.

30.07.2023

@Hans P.: Kosten schmälern immer den Gewinn, egal ob versteckt (was sind das für welche in diesem Zusammenhang?) oder offen. Versteckte Gewinne, so wie Sie sie offensichtlich definieren, dürften heute höchstens noch im Promillebereich möglich sein, wenn überhaupt.

28.07.2023

Sehr geehrte Frau Sartor,

für einen Außenstehenden mögen die aufgerufenen Preise vielleicht unverschämt aussehen, aber wer die Branche kennt, der weiß auch, warum das Bier oder auch das Wasser diesen Preis hat. Denn Sie sollten nicht die Preise im Getränkemarkt oder Supermarkt als Maßstab nehmen, denn diese Betriebe lassen sich nicht mit einer Großgastronomie vergleichen. Ich versuche mal, Ihnen das Ganze etwas näher zu bringen.

Fangen wir also damit an, dass auf dem Oktoberfest Bierzelte stehen. Diese Zelte haben schon mal ganz andere Dimensionen als beispielweise die Bierzelte auf dem Plärrer. Diese Zelte kommen in der Regel auch nur maximal zweimal im Jahr in den Einsatz. Warum? Weil die Aufbauzeit sehr lange dauert, auf der Wiesn werden schon seit Mitte Juni die Festzelte aufgebaut. Hierfür werden auch Fachkräfte benötigt, welche ja auch bezahlt werden müssen. Ebenso wird teueres technisches Gerät für den Aufbau benötigt, auch diese Kosten müssen berücksichtigt werden. Aber auch die Stadt München verlangt von den Festwirten ab dem Beginn des Aufbaus Platzgeld, und da geht es um sechsstellige Beträge! Für den Transport der Zelte müssen eine Menge Anhänger vorgehalten werden, auf denen das Zeltmaterial zwischen den Festen gelagert wird. Auch werden für die Anhänger einige Zugmaschinen zum Transport der Hänger auf den Festplatz benötigt. Allein die Lagerungs-, Auf- und Abbaukosten belaufen sich bei einem großen Zelt auf 1,5 bis zwei Millionen Euro.

Es fallen zwar nicht jährlich die Kosten für eine Neuanschaffung der Fahrzeuge an, aber diese müssen einsatzbereit gehalten werden und verursachen natürlich auch Kosten für Steuern und Versicherungen. Ebenso benötigt man entsprechende Hallen, wo die Fahrzeuge abgestellt werden können. Die kosten auch entweder Miete oder haben Kosten beim Bau durch den Festwirt verursacht. Sie können es sich also ausrechnen, welche finanziellen Belastungen ein Festwirt stemmen muss, bevor er auch nur einen Cent Umsatz gemacht hat.

Wenn dann das Zelt steht, die Einrichtungen installiert sind, dann kommen die weiteren Kosten ins Spiel. Denn die Besucher erwarten in jedem Zelt eine Musikkapelle. Machen Sie sich einfach mal kundig, was solche Kapellen verlangen, auch hier kommen Beträge zwischen 200.000 Euro und 250.000 Euro zusammen. Auch die Security ist ein Teil der Preiskalkulation, die geht gewaltig ins Geld und kostet mehr als 300 000 Euro pro Wiesn. Speisen wollen ja auch gekocht und serviert werden, ergo dürfen Sie auch hier nochmal mit entsprechenden Personalkosten rechnen.

Tja, und Speisen und Getränke bekommt der Festwirt auch nicht geschenkt, die muss er wie jeder andere auch kaufen. Die Brauerei hat Verträge mit dem Wirt, der muss auch die anderen Getränke über die Brauerei beziehen, oft zu höheren Kosten als diese in den Supermärkten angeboten werden. Auch das Bier kommt nicht zu Sonderkonditionen, dafür darf er aber die freie Bewirtung, die Brauereien für Mitarbeiter und gute Geschäftspartner mittels Hendl- und Getränkemarken ausgeben, übernehmen. Er bekommt zwar den Einkaufspreis erstattet, aber der Service geht auf seine Kosten.

Last but not least: Es soll auf der Wiesn schon vorgekommen sein, dass etwas zu Bruch ging, mitunter auch Bierkrüge. Die wollen ja auch ersetzt werden. All diese Kosten muss man aber in seiner Preiskalkulation berücksichtigen, Frau Sartor. Ich schrieb weiter oben ja vom Platzgeld, das aber ist seit einigen Jahren in München aber auch umsatzabhängig. Mit anderen Worten: Je mehr Umsatz ein Wirt macht, umso höher ist seine Platzmiete. Aber letztendlich will ein Wirt ja auch noch einen Lohn für die ganze Arbeit haben, ergo muss er auch den in der Preiskalkulation berücksichtigen.

Halten Sie also die Preise immer noch für unverschämt? Sie dürfen sicher sein, dass der Wirt keine Millionen auf der Wiesn verdient, aber eine Menge Verantwortung zu tragen hat. Das hat er übrigens auch mit jedem Gastwirt gemein, denn auch die verlangen nicht aus Jux und Dollerei höhere Preise als im Supermarkt. Gastronomen haben auch Abnahmeverpflichtungen gegenüber den Brauereien, warum also sollten die eine Karaffe Wasser gratis hinstellen? Zum Schluß: Niemand ist gezwungen, auf das Oktoberfest oder in eine Gastronomie zu gehen. Aber man sollte auch den Wirten zugestehen, dass sie kostendeckende Preise verlangen.

29.07.2023

Alles so weit in Ordnung bis auf den Gewinn der Wiesn-Wirte - wer unter 1 000 000 € nach Hause geht hat was falsch gemacht. Die Gewinne liegen z.T. deutlich darüber. Ein schönes Beispiel, auch wenn es schon älter ist: https://www.stern.de/lifestyle/leute/oktoberfest/einkuenfte-von-wiesn-wirt-in-zweieinhalb-wochen-zum-millionaer-3716100.html

29.07.2023

@ WALTER K.

"Sie dürfen sicher sein, dass der Wirt keine Millionen auf der Wiesn verdient, aber eine Menge Verantwortung zu tragen hat."

Was den allermeisten Menschen in diesen Zeiten völlig egal sein könnte und auch sollte, sind die Sorgen der Wies'n-Wirte . . .

29.07.2023

"Sie dürfen sicher sein, dass der Wirt keine Millionen auf der Wiesn verdient…"

So? "Eine Doppelhaushälfte sollt' scho übrig bleiben" (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-2016-eine-doppelhaushaelfte-sollt-scho-uebrig-bleiben-1.3037079)

29.07.2023

"Oktoberfest Bierzelte ...."

Viele Gastronomen sind keine Selbstaufsteller, sondern die Brauerei kümmert sich um das Zelt, die Einlagerung, aber auch um die Standgebühr für die Stadt. Hier müssen die Wirte dann teils bis zu 2,5 Millionen Euro als „Paketpreis“ an die Brauerei überweisen.

"Tja, und Speisen und Getränke bekommt der Festwirt auch nicht geschenkt, die muss er wie jeder andere auch kaufen. Die Brauerei hat Verträge mit dem Wirt, der muss auch die anderen Getränke über die Brauerei beziehen, oft zu höheren Kosten als diese in den Supermärkten angeboten werden. "

Jetzt kommen wir aber schon zur Märchenstunde.

"Auch das Bier kommt nicht zu Sonderkonditionen, dafür darf er aber die freie Bewirtung, die Brauereien für Mitarbeiter und gute Geschäftspartner mittels Hendl- und Getränkemarken ausgeben, übernehmen."

Der Anteil an freiwillig verschenkten Wertmarken an Politiker und Co. dürfte bei weitem höher sein.

Wiesnwirt Sepp Krätz musste in seinem Steuerhinterziehungsverfahren seinen Verdienst offenlegen. In 3 Wochen waren es vor Steuern 3,3 Milionen Euro.

29.07.2023

>>So? "Eine Doppelhaushälfte sollt' scho übrig bleiben" (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-2016-eine-doppelhaushaelfte-sollt-scho-uebrig-bleiben-1.3037079)<<

Aus dem Link von 2016 :""Die Preise steigen halt wegen höherer Kosten von Zulieferern, gestiegene Löhne für das Personal beim Auf- und Abbau und beim Betrieb, wegen neuer Auflagen und durch höhere Sicherheitskosten." Und eine Doppelhaushälfte war auch 2016 noch weit unter einer halben Million zu bekommen.

>>Viele Gastronomen sind keine Selbstaufsteller, sondern die Brauerei kümmert sich um das Zelt, die Einlagerung, aber auch um die Standgebühr für die Stadt.<<

Sorry Friedrich E., aber damit zeigen Sie nur Ihre vollkommene Ahnungslosigkeit in diesem Bereich. Sie stellen hier Behauptungen auf zu Sepp Krätz, die so in keiner Weise zutreffen. Im März 2014 ist Krätz wegen Steuerhinterziehung in 36 Fällen bezüglich der Einnahmen vom Betrieb des Hippodrom und des Andechser am Dom zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten sowie einer Geldstrafe von 570.000 Euro verurteilt worden. Sie nehmen seine gesamten Einnahmen aus verschiedenen Betrieben einfach mal als Einnahmen von drei Wochen Wiesn her.

29.07.2023

Einen Nachtrag von mir zur "Verantwortung": Ich weiß nicht genau, wie die Arbeitsverhältnisse heutzutage auf der Wiesn sind. Ziemlich gut beurteilen kann ich einen ehemaligen Bierzeltbetrieb auf dem Augsburger Plärrer (sind ja auch keine Minizelte, zumindest die großen 2): Festangestellte gab (und gibt) es vermutlich nicht. Es waren Verträge die für eine bestimmte Aufgabe in einem bestimmten Zeitraum jeweils neu abgeschlossen wurden.

29.07.2023

"Sorry Friedrich E., aber damit zeigen Sie nur Ihre vollkommene Ahnungslosigkeit in diesem Bereich."

https://www.tz.de/muenchen/wiesn/oktoberfest-wiesnwirte-rechnen-vor-so-viel-nehmen-wir-wirklich-ein-zr-8005301.html

Beschwerden Sie sich bei der TZ. Wobei ich eher recherchieren Fakten glaube wie beschönigten Zahlen.

28.07.2023

Tja, dann geht man da halt nicht mehr hin. Irgendwann werden es die Abzocker (hoffentlich) schon mal kapieren...

29.07.2023

Unsinn. Was glauben Sie wie lange es dauert bis ein Wirt auf der Wiesn in die Gewinnzone kommt? Bei den großen Zelten rechnet man heute mit einem Umsatz von 15 bis 20 Millionen... .

28.07.2023

@ Maria Reichenauer,
da kann ich mich Ihnen inhaltlich nur noch voll und ganz anschließen.

28.07.2023

Der Bierpreis war schon immer ein Thema, aber nicht mehr nach der zweiten Maß.

28.07.2023

Keiner wird gezwungen hinzugehen; für keinen ist es lebensnotwendig dort aufzutauchen. Wer will der kann, man muss aber nicht. Mit dem "richtigen" Oktoberfest hat dies so wie so nichts mehr zu tun.

28.07.2023

Wer die Preise "unverschämt" findet … soll halt nicht hingehen und sein Leitungswasser zuhause trinken. Oder auf eine der regionalen Veranstaltungen gehen. Wenn die Zelte leer bleiben, würde sich das auch auf die Preisgestaltung auswirken. Einen Kommentar ist das Thema eigentlich gar nicht wert.

28.07.2023

Meines Wissens wird keiner gezwungen, auf die Wiesn zu gehen. Wer hingeht - bitteschön. Braucht sich aber auch nicht beschweren.....

28.07.2023

Ist doch eh nur noch Touris ausnehmen... die kleineren Volksfeste sind da eindeutig die besseren da weniger teuer und net so kommerziell ausgerichtet.

28.07.2023

Man kommt ja auch ganz prima ohne diese irrsinnige Veranstaltung aus.

28.07.2023

Ich habe, so glaube ich, in den 70iger und 80iger Jahren keines ausgelassen. Da war das Oktoberfest noch das Oktoberfest. Aber seit 30 oder 35 Jahren hat das Oktoberfest mit dem Oktoberfest, bis auf wenige Ausnahmen auf der Wiesn, nur noch den identischen Namen.