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Landtagswahl 2023
09.10.2023

Überholt von AfD und Freien Wählern: Grüne verlieren in Bayern

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht während der Runde der Spitzenkandidaten nach der Landtagswahl in Bayern mit Katharina Schulze (Die Grünen).
Foto: Peter Kneffel, dpa

Die Grünen wollen zweitstärkste Kraft in Bayern werden. Obwohl es lange danach aussieht, bleibt am Ende wohl nur Rang vier.

Als um Punkt 18 Uhr die ersten Hochrechnungen kamen, blieb die für viele Grünen entscheidende Frage des Wahlabends zunächst offen: Landen wir vor der AfD – oder vielleicht doch dahinter. 

Auf der grünen Wahl-Party im Weiße-Rose-Saal des Landtags war für die erste Prognose des BR Fernsehens laut gestellt. Und dort ging der grüne Balken bis 16 Prozent – der Balken der AfD blieb dahinter bei 15 Prozent. Entsprechend groß war der Jubel – den prognostizierten Verlusten von gut eineinhalb Prozent im Vergleich zu 2018 zum Trotz. Dass gleichzeitig auf dem stumm geschalteten ZDF-Bildschirm jedoch die AfD knapp vor den Grünen lag, bekamen die meisten im Saal gar nicht mit.

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Grüne nach der Landtagswahl: "Wir wurden im Wahlkampf brutal hart angegangen"

„Ich würde auf zwei Prozent verzichten, wenn wir damit vor der AfD bleiben würden“, hatte es aus der Partei am Nachmittag geheißen. Was, wenn am Ende doch das ZDF recht hat? 

Erfolg ist eben gerade in der Politik mitunter relativ. „Wir wurden im Wahlkampf brutal hart angegangen“, stellt Grünen-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann auf der Bühne im Saal fest. „Wir hatten auch viel mehr Gegenwind als sonst“, fügt er mit Blick auf die Berliner Ampel hinzu: „Und trotzdem haben wir in Bayern das zweitbeste Ergebnis unserer Geschichte eingefahren.“ Offensichtlich gebe es im Freistaat inzwischen „ein festes grünes Fundament, dass man uns nicht nehmen kann“, findet Hartmann.

Die Grünen werben trotz der Absage für ein schwarz-grünes Bündnis

Noch zu Jahresbeginn hatten die Grünen in Bayern auf einen kräftigen Zuwachs bei der Wahl gehofft: „Zwanzig Prozent plus X“, hatte Hartmann als Wahlziel ausgegeben. Spätestens mit dem umstrittenen Heizungsgesetz und dem Streit in der Berliner Ampelkoalition schmolzen die Hoffnungen auf weitere grüne Höhenflüge im Freistaat schnell dahin.

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Video: Manuel Andre

Zudem fehlte den Grünen im bayerischen Wahlkampf eine realistische Macht-Option, weil CSU-Chef Markus Söder nicht müde wurde, einem schwarz-grünen Bündnis immer wieder eine klare Absage zu erteilen.Trotzdem sind die Spitzen-Grünen auch am Wahlabend beharrlich für eine Regierungsbeteiligung an der Seite der CSU: „Wir stehen als Demokratinnen und Demokraten immer für Gespräche bereit“, sagt die Co-Spitzenkandidatin Katharina Schulze. „Es gehört in der Demokratie dazu, miteinander zu reden und zu sondieren“, wirbt auch Grünen-Urgestein Claudia Roth. Dies gelte umso mehr, da „Söders Strategie die Demokratiefeinde zu schwächen, nicht aufgegangen ist“. 

Klimaschutz und Energiewende: Grüne konnten nicht punkten

Allerdings war es auch der Öko-Partei in einem meist recht inhaltsleeren Wahlkampf nicht gelungen, mit ihren landespolitischen Kernthemen vom Klimaschutz bis zur Energiewende wirklich durchzudringen. „Es war eben ein reiner Ampel-Wahlkampf“, analysierte der grüne Landtags-Vizepräsident Thomas Gehring.

Video: AFP

Die Gäste bei der Grünen-Wahlparty starren bei Fleischpflanzerl, Wurstsalat, Gemüsebratling und geräuchertem Saibling derweil auf die widersprüchlichen Hochrechnungen. Gegen 21 Uhr ist von der Hoffnung nicht viel übrig, der knappe Vorsprung vor der AfD war dahin. Nach den Hochrechnungen kommen die Grünen in diesem Jahr auf knapp 15 Prozent. Während sie sich 2018 mit 17,6 Prozent noch als klare Wahlsieger feierten, dürfte es diesmal für Platz zwei hinter der CSU nicht mehr reichen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

05.11.2023

Es tut mir leid, aber ich verstehe jeden, der mit der Union, der SPD, den Grünen, der AfD, der Wagenknecht-Partei sympatisiert,
eines aber verstehe ich nicht, nämlich wie man mit der Lindner-FDP sympatisieren kann, der Partei, die als kleinste Ampelpartei
mit ihrer Oppostionsrolle die gesamte Scholz-Ampel r u i n i e r t hat. Heute steht die FDP nach 11,5 % bei der Bundestagswahl
bei 4 - 5 %, dies ist mehr als eine Halbierung ! Lindner ist nicht ökonomisch ausgebildet und hat als Selbständiger schon mal
eine Insolvenz ( Pleite ) hingelegt. Er hat die Prinzipien einer liberalen Partei eines Theodor Heuss und eines Gerhard Baum mit
Füßen getreten und die FDP stattdessen zur Partei der Blockierer gemacht. Dass dies nicht ankommt, zeigt, dass die jetzige FDP
bei fast allen Landtagswahlen rausgeflogen ist bzw. große Verluste erlitten hat.
Deshalb wäre es besser gewesen für die FDP, nicht zu regieren als schlecht zu regieren, wie Lindner selbst gesagt hat.
Bitte um Ihre Meinungen dazu ! Ich verstehe die AfD als große Protestpartei gegen alles, was schiefläuft in Deutschland, ich selbst
würde sie nicht wählen.
Was ich am meisten ablehne, ist der große H a s s vieler Menschen, gleich ob jung oder alt, in Deutschland, vor allem gegen die Juden. Sind die 6 Millionen ( 6.000.000 ! ) Juden schon wieder vergessen, die von den deutschen Nazis um Hitler grausam er-
mordet wurden ?

05.11.2023

Willi, was die FDP angeht, gebe ich Ihnen absolut recht. Lindner und Wissing sind Totalausfälle, Buschmann ist auch nur zum Blockieren da. Die FDP ist wieder eine reine Klientelpartei der Besserverdiener und tut lediglich alles dafür, dass diese Leute nicht belastet werden.
Sonst hat diese Partei keine Aufgabe mehr. Es scheint, dass die FDP nur in die Regierung eingetreten ist, um deren Erfolg zu verhindern.

05.11.2023

Ja @W.D. - ist eben alles eine Frage der Bildung, der Hochschulbildung, ob man die FDP versteht oder nicht. Bei den Grünen reicht ein etwas niedrigeres Niveau - deswegen haben sie auch noch mehr Anhänger als die FDP.

13.10.2023

Die Grünen müssen endlich begreifen, dass man ohne Qualifikation, Kenntnissen oder Konzept, weder Dinge bewegen noch langfristig auch nur den dümmsten Wähler gewinnen kann.

09.10.2023

Begreifen denn die Grünen nicht, dass ihre radikale Klima- und Migrantenpolitik Wähler ausserhalb ihrer Klientel vertreibt. Fehler auch bei der Wirtschaftspolitik werden schön geredet. Praktische Realpolitik wird durch grüne Ideologie ersetzt. Ich will mich nach der Pension nicht noch hoch verschulden, meine Reserven für grüne Ideen aufbrauchen oder am Ende meine Erledigungen mit dem Lastenrad tätigen oder ohne Not auf die Hilfsleistungen anderer angewiesen zu sein. Auch lege ich keinen Wert mit all meinen Nachbarn ständig kommunizieren zu müssen.

09.10.2023

was ist für Sie radikale Klimapolitik? Sie dürfen mit dem Auto fahren, Sie dürfen Fleisch essen, Sie müssen nicht mit dem Lastenrad fahren, Sie müssen nicht gendern, und von dem Heizgesetz ist so gut wie nichts übrig geblieben, zu der Tragik der Grünen gehört mit dazu, sie werden bekämpft, sogar gehasst für eine Politik, die sie gar nicht verfolgen (Insekten essen, Fleischverbot), sie werden attackiert für Haltungen die man bei ihnen vermutet. Dabei wäre es wichtig weniger Fleisch zu essen, weniger zu fliegen. Und wenn der Generalsekretär der FDP die Grünen inzwischen als "Sicherheitsrisiko" bezeichnet, dazu fällt mir nun gar nichts mehr ein.