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München: Mutmaßliche Brandstiftung an Strommasten in Garching – Staatsschutz ermittelt

München

Mutmaßliche Brandstiftung: Unbekannte zünden Strommasten in Garching an – Staatsschutz ermittelt

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    In Garching haben Unbekannte mutmaßlich zwei Strommaste in Brand gesetzt. Bayerns Innenminister Herrmann spricht von Sabotage.
    In Garching haben Unbekannte mutmaßlich zwei Strommaste in Brand gesetzt. Bayerns Innenminister Herrmann spricht von Sabotage. Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Symbolbild)

    Am Montag, 25. Mai, haben Unbekannte in Garching zwei Strommasten angezündet. Das berichtete das Polizeipräsidium München. Demnach geht die Polizei von Brandstiftung aus. Dadurch sei kurze Zeit der Strom in Teilen Ismanings ausgefallen. Nun ermittelt der Staatsschutz in dem Fall.

    Garching: Zwei Strommasten brennen am frühen Morgen

    Wie die Polizei mitteilte, sei es am frühen Montagmorgen gegen 3.50 Uhr zu dem ersten Brand gekommen. Demnach sei die Feuerwehr München-Land über einen brennenden Strommast informiert worden. Kurze Zeit später seien sowohl die Feuerwehr als auch die Münchner Polizei an dem Strommast eingetroffen. Die Feuerwehr löschte den Brand.

    Allerdings brannte nur kurze Zeit später, gegen 4.10 Uhr, ein weiterer Strommast. Dieser habe sich südöstlich von dem ersten Strommast befunden. Die Feuerwehr löschte auch den zweiten Brand.

    Brände in Garching: Staatsschutz ermittelt wegen mutmaßlichen Brandstiftungen

    Laut Angaben der Polizei sei wegen der Brände der Strom in Teilen Ismanings für kurze Zeit ausgefallen. Wie hoch der entstandene Sachschaden an den Strommasten ist, sei bislang unklar.

    Wie die Polizei mitteilte, gehen die Ermittler aktuell davon aus, dass es sich bei den brennenden Strommasten in Garching um Brandstiftung handele. Aktuell ermittle der Staatsschutz der Münchner Kriminalpolizei in dem Fall. Eine erste Fahndung sei erfolglos geblieben.

    Garching: Innenminister Herrmann spricht von Sabotageakt

    Nach den mutmaßlichen Brandstiftungen in Garching meldete sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zu Wort. „Die bisherigen Erkenntnisse deuten klar auf Sabotage hin“, wird Herrmann von der Deutschen Presseagentur (dpa) zitiert. Demnach verurteile Herrmann die Handlungen aufs Schärfste.

    Weiter sagte Herrmann zu den mutmaßlichen Brandstiftungen: „Wer unsere Infrastruktur angreift, greift unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Bayern handelt entschlossen und tut alles dafür, die Stromversorgung schnell wiederherzustellen und die Bevölkerung zu schützen.“

    Nach den mutmaßlichen Brandstiftungen in Garching spricht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von Sabotage.
    Nach den mutmaßlichen Brandstiftungen in Garching spricht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von Sabotage. Foto: Malin Wunderlich, dpa (Archivbild)

    Mutmaßliche Brandstiftungen: Polizei bittet Zeugen um Hilfe

    Bei der Suche nach den Tätern bittet die Polizei um Hilfe aus der Bevölkerung. Relevant seien Hinweise zu Handlungen, die ungefähr ab 3 Uhr oder nach der Tatzeit um 3.50 Uhr stattgefunden haben. Laut Angaben der Polizei geht es um den Bereich der Ausfahrt Garching Nord an der A9 und der Freisinger Landstraße sowie das Wald- und Feldgebiet zwischen Garching, dem Forschungszentrum und der Isar.

    Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, können ihre Hinweise beim Polizeipräsidium München im Kriminalfachdezernat 4 unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle einreichen.

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