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MVG Rad: Leihräder gibt es in München ab September nicht mehr

Ende für MVG Rad

Blaue Leihräder der MVG verschwinden nach zehn Jahren aus München

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    Fahrrad fahren mit der MVG: Ab September ist das nicht mehr möglich.
    Fahrrad fahren mit der MVG: Ab September ist das nicht mehr möglich. Foto: Niklas Treppner, dpa (Symbolbild)

    Als Tourist die Stadt mit dem Fahrrad zu erleben, ist eine schöne Alternative zum typischen Fußmarsch oder einer Bus-Rundreise. Da Touristen in der Regel aber das eigene Fahrrad nicht dabei haben, greifen sie gern auf Leihfahrräder zurück. Und auch Einwohner nutzen solche Angebote gerne, um sich unkompliziert durch ihre Stadt zu bewegen.

    Zehn Jahre lang konnten Münchnerinnen und Münchner und natürlich auch Touristinnen und Touristen von einem solchen Angebot der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) profitieren. Nun verschwinden die blauen Leihräder aus dem Münchner Stadtbild.

    Ende für MVG Rad in München: Bis wann Kunden das Angebot noch nutzen können

    „In den kommenden Wochen werden die Ständermodule an den MVG Rad-Stationen nach und nach abgebaut“, heißt es in einer Pressemitteilung der MVG. Denn schon ab dem 30. September ist Schluss mit „MVG Rad“. Bis dahin können Kundinnen und Kunden noch Räder ausleihen oder zurückgeben. Sie werden dann von der MVG angeschrieben und informiert. Bis dahin empfiehlt die MVG, gesammelte Freiminuten noch „abzuradeln“.

    Mit der MVG durch München? Das ist natürlich auch weiterhin möglich – nur nicht mit dem Rad.
    Mit der MVG durch München? Das ist natürlich auch weiterhin möglich – nur nicht mit dem Rad. Foto: Fabian Nitschmann, dpa

    „Ich bedanke mich bei allen Kundinnen und Kunden, die in den vergangenen zehn Jahren MVG Rad genutzt haben“, heißt es von MVG-Chef Ingo Wortmann.

    MVG Rad: Die geplante Alternative wird vorerst nicht kommen

    Das Ende des Angebots ist zwar planmäßig, der ein oder andere Kunde wird sich dennoch darüber ärgern. Denn wer auf ein neues Bikesharing-System hofft, wird vorerst enttäuscht. Geplant war eigentlich der nahtlose Übergang zu einem neuen Angebot, an dem auch bereits gearbeitet wurde.

    Doch das neue Angebot wird vorerst nicht kommen. „Der angestrebte Übergang der beiden Systeme kann leider aufgrund eines Nachprüfungsverfahrens und einer anschließenden Beschwerde beim Bayerischen Oberlandesgericht durch einen unterlegenen Bieter nicht realisiert werden“, heißt es vom Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München dazu. Ein konkreter Starttermin für das neue System steht demnach noch nicht fest.

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