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Naabauen
30.04.2022

Biber illegal getötet: Belohnung für Zeugenhinweise ausgelobt

Der Biber ist in Deutschland streng geschützt. Illegale Tötungen des Nagetiers können als Straftat nach dem Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden.
Foto: Patrick Pleul, picture alliance/dpa

Biber sind geschickte Baumeister und breiten sich in Bayern aus. Dabei spalten sie nicht nur Holz, sondern auch die Bevölkerung: Zuletzt sind mehrere Biber illegal getötet worden.

Sieben illegal getötete Biber sind in den vergangenen Wochen in den Naabauen bei Schwandorf gefunden worden. Die Kadaver der in Deutschland streng geschützten Tiere hätten teilweise Schussverletzungen aufgewiesen, teilte die Polizei mit. Um die Taten aufzuklären, setzt das Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus. Die Polizei Schwandorf ermittelt zudem wegen Vergehen nach dem Tierschutz- und Bundesartenschutzgesetz. Es ist verboten, die Nagetiere zu töten, zu verletzen oder zu fangen. Bisher ist der Täter noch nicht erfasst.

Polizei in Schwandorf bittet Zeugen um Hinweise

Zwischenzeitlich suchten Beamte die Region zwischen Kronberg und Frondorf, insbesondere die Gewässer, ab. Im Einsatz war auch eine Drohne - ohne Erfolg. Bei der Suchaktion seien keine weiteren toten Biber, aber auch keine Munition oder sonstige Beweise gefunden worden.

Die Polizei in Schwandorf bittet Zeugen um Hinweise zu den Taten unter der Telefonnummer +49 9431 43010.

Aktuelle Zahlen zu illegalen Bibertötungen im Freistaat in den vergangenen Jahren liegen dem Umweltministerium nach eigenen Angaben nicht vor. Ein Sprecher teilte mit: "Die Tötung eines Bibers ohne entsprechende behördliche Genehmigung kann als Straftat nach dem Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden." 

Bibertötungen treten immer wieder im Freistaat auf

Taten wie die in Schwandorf ereignen sich immer wieder. Jüngst gab es auch in Schwaben zwei gewilderte Biber. Dabei wurde eines der geschickten Nagetiere im Landkreis Günzburg mit einer illegal aufgestellten Schlagfalle getötet. Im Landkreis Ostallgäu soll ein 34-Jähriger einen Biber so schwer verletzt haben, dass Streifenbeamte den Nager erlösten. Dem Bericht einer Augenzeugin zufolge hatte der Mann mit einer Schaufel auf das Tier eingeschlagen. Ihn erwartete eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz und dem Bundesnaturschutzgesetz.

Trotz der jüngsten Vorfälle von illegalen Tötungen des Tiers steigt die Zahl der Biber nach Angaben des Umweltministeriums in Bayern fast überall an. Es gibt demnach rund 22.000 Tiere in etwa 6.000 Revieren. 2009 ging das Landesamt für Umwelt von rund 12.000 Bibern in 3.000 Revieren aus. Im Freistaat gibt es ein eigenes Bibermanagement. Das dient auch dazu, Konflikte in der Bevölkerung zu vermeiden. Für durch die Nager entstandene Schäden im Bereich der Land-, Teich- und Forstwirtschaft leistet der Freistaat Ausgleichszahlungen. (dpa/lby)

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