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Natur
05.01.2022

Was der Klimawandel im Winter mit Bayerns Tieren macht

Rehe kommen leichter an Nahrung, wenn auf dem Boden keine dicke Schneedecke liegt.
Foto: Boris Roessler, dpa

Plus Zur Stunde der Wintervögel: Auch in Bayern ist zu spüren, dass die Winter wärmer und trockener werden. Die Auswirkungen auf die Tierwelt sind höchst unterschiedlich.

Milderes Wetter, weniger Niederschläge, stärkere Temperaturschwankungen: Das Fortschreiten des Klimawandels macht sich nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter in Bayern bemerkbar. Wir Menschen vermissen vor allem den Schnee, der immer seltener fällt. Oder die zugefrorenen Seen zum Schlittschuhlaufen. Doch wie geht es den heimischen Tieren? Profitieren sie davon, dass es wärmer und trockener ist? Oder entstehen für sie ganz andere, neue Probleme?

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06.01.2022

Nachteil ist, dass sich Wildtiere wie Rehe und Wildschweine noch mehr vermehren und erhebliche Waldschäden durch Verbiss und Feldschäden verursachen. Ketzerischer Gedanke- ein Wolfsrudel würde die Population auf natürliche Weise regulieren. In den USA hat man in Montana und Wyoming festgestellt, das sich mit Wiederkehr des Wolfes die Baum- und Buschbestände ohne menschlichen Eingriff wieder erholt haben, wo früher praktisch keine jungen Pflanzen mehr hochkamen.

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