Neue CT-Scanner am Flughafen Nürnberg: Änderungen bei Sicherheitskontrolle
Flughafen Nürnberg
Neue CT-Scanner bei der Sicherheitskontrolle: Das ändert sich für Passagiere
Am Nürnberger Flughafen kommen bei der Sicherheitskontrolle neue CT-Scanner zum Einsatz. Dadurch ändern sich die Bestimmungen dafür, was Passagiere mitnehmen dürfen.
Am Flughafen Nürnberg gibt es eine Neuheit bei der Sicherheitskontrolle. Durch CT-Scanner ändern sich die Bestimmungen dafür, was Passagiere durch die Kontrolle mitnehmen dürfen.Foto: Daniel Löb, dpa (Archivbild)
Am Nürnberger Albrecht Dürer Airport kommt an der Sicherheitskontrolle eine neue Technologie zum Einsatz. Am Freitag, 8. Mai, nahm der Flughafen seine neue CT-Technik in Betrieb. Dadurch verändert sich unter anderem, was die Passagiere künftig durch die Sicherheitskontrolle mitnehmen dürfen.
Flughafen Nürnberg: Neue CT-Scanner sollen Zeit sparen
Wie der Flughafen in einer Pressemitteilung berichtete, sei die Sicherheitskontrolle in Nürnberg in den vergangenen Monaten Stück für Stück umgebaut worden. Die neue Technik erlaubt den Passagieren unter anderem, mehr Flüssigkeiten und Gele mit sich zu nehmen, als bisher möglich war.
Zudem gebe es nun mehrere Ablagepositionen. Dadurch sei es möglich, Passagiere, die mehr Zeit in der Kontrollspur benötigen, zu „überholen“, so der Flughafen. Dies spare Zeit und reduziere die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle. Zudem sind Passagiere nicht mehr dazu verpflichtet, ihre elektronischen Geräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets aus ihrem Handgepäck zu holen.
Die Sicherheitskontrolle am Nürnberger Flughafen ist mit neuen CT-Scannern ausgestattet.Foto: IMAGO/Ardan Fuessmann (Archivbild)
Neue Bestimmungen zu Flüssigkeiten und Gelen
Laut dem Flughafen ändern sich vor allem Bestimmungen zu Flüssigkeiten und Gelen im Handgepäck der Passagiere. Wie auch die elektronischen Geräte, dürfen Behälter mit Flüssigkeiten und Gelen im Handgepäck bleiben und müssen für die Sicherheitskontrolle nicht mehr herausgenommen werden.
Künftig gebe es zudem keine Obergrenze mehr für die Anzahl der Flüssigkeiten und Gele. Bisher galt eine Höchstgrenze von 100 Millilitern. Diese entfalle durch die neuen CT-Scanner.
Auslaufsichere Behälter mit einem Volumen von maximal zwei Litern können künftig durch die Sicherheitskontrolle mitgenommen werden. Auch die Vorgabe, dass Flüssigkeiten und Gele in durchsichtigen Plastikbeuteln verpackt sein müssen, entfällt. Ausnahmen gibt es aber weiterhin. Dazu gehört, dass Coffee-To-Go-Becher oder weitere nicht auslaufsichere Behälter nicht durch die Sicherheitskontrolle kommen. Diese würden abgewiesen werden, heißt es in der Pressemitteilung.
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