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Neuer Termin für den Testflug der Rakete Spectrum von Isar Aerospace steht fest

Raumfahrt

Von Norwegen Richtung All: Neues Zeitfenster für Testflug der bayerischen Rakete steht fest

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    Der erste Testflug der Spectrum-Rakete im März 2025 von Norden Norwegens aus war laut den Verantwortlichen ein Erfolg – bald soll der nächste erfolgen.
    Der erste Testflug der Spectrum-Rakete im März 2025 von Norden Norwegens aus war laut den Verantwortlichen ein Erfolg – bald soll der nächste erfolgen. Foto: Isar Aerospace, dpa

    Testflug verschoben, neuer Termin festgelegt: Das bayerische Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace hat am Freitag über die neuesten Entwicklungen seiner Mission „Onward and Upward“ informiert. Nachdem der zweite Testflug der Rakete Spectrum am dafür ursprünglich vorgesehenen 21. Januar kurzfristig abgesagt wurde, soll er nun in einem Zeitfenster ab dem 19. März erfolgen.

    „Wir konnten das Ventilproblem schnell beheben und damit den Weg für die Startvorbereitungen frei machen“, wird der Chef und Mitgründer Daniel Metzler des in Ottobrunn bei München sitzenden Unternehmens in einer Mitteilung zitiert. Er meint damit die Störung, die zur Absage des Testflugs im Januar geführt hatte. Dass erst ab dem 19. März gestartet werden kann, hängt laut der Mitteilung unter anderem auch von den Wetterbedingungen und verfügbaren Kapazitäten am Weltraumbahnhof auf der Insel Andøya im Norden Norwegens ab.

    Bayerische Rakete, europäische Hoffnungen: Die Hintergründe zur Mission

    Bereits der erste geplante Testflug wurde 2025 nicht am damals ursprünglich geplanten Termin durchgeführt. Grund waren seinerzeit die Wetterbedingungen. Als die Premiere der bayerischen Rakete 2025 dann doch erfolgte, werteten die Verantwortlichen diese als Erfolg.

    Ziel des 2020 gegründeten Konzerns ist es, Trägerraketen für Satelliten auf den Markt zu bringen. Von Experten wird das Projekt aufmerksam verfolgt. Einer der Gründe dafür ist auch die Hoffnung Europas, bei der Raumfahrt unabhängiger von den USA zu werden.

    Wie sehr Europa in dieser Hinsicht unter anderem auf den Raumfahrtkonzern SpaceX von Elon Musk angewiesen ist, wird in der Öffentlichkeit immer wieder angekreidet. Darauf hingewiesen hatte 2025 gegenüber dem ZDF beispielsweise Wissenschaftlerin Antje Nötzold von der Bundeswehruniversität bei München, die unter anderem zu Astropolitik und strategischem Wettbewerb forscht. Erst kürzlich hatte zudem der EU-Kommissar für Verteidigung und Weltraum, Andrius Kubilius, gegenüber Euronews erklärt, wie brisant die Abhängigkeit Europas im Bezug auf Infrastruktur im All sei.

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