Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russland will ukrainisches AKW Saporischschja verstaatlichen
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Landtag: SPD fordert über 400 Millionen Euro zusätzlich für Kliniken

Landtag
22.09.2022

SPD fordert über 400 Millionen Euro zusätzlich für Kliniken

Geräte stehen und hängen in einem leeren Zimmer auf einer Intensivstation.
Foto: Fabian Strauch, dpa (Symbolbild)

Die SPD im bayerischen Landtag wirft der Staatsregierung fehlende Investitionsbereitschaft bei den heimischen Krankenhäusern vor.

"Krankenhäuser in Bayern sind momentan ebenso wie alle anderen mit gestiegenen Energiekosten konfrontiert. Für notwendige Investitionen - etwa in energetische Sanierung - ist der Freistaat zuständig. Wir als SPD fordern, diese Investitionskosten für Krankenhäuser zu erhöhen, um den Krankenhäusern zu helfen, Geld zu sparen", sagte Fraktionschef Florian von Brunn am Donnerstag zum Abschluss der SPD-Herbstklausur in Nürnberg. Der von der Fraktion dazu vorgelegte Gesetzentwurf sieht alleine für das kommende Jahr Zusatzinvestitionen von rund 412 Millionen Euro vor.

Bayerns Finanzminister Albert Füracker und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) wiesen die Kritik umgehend zurück. "Wir haben in diesem Jahr den höchsten kommunalen Finanzausgleich der Geschichte: über 10,5 Milliarden Euro. Die notwendigen Gelder für die Krankenhausfinanzierung legen wir jährlich einvernehmlich mit den Kommunalen Spitzenverbänden fest", sagte Füracker. Die Mittel lägen 2022 mit mehr als 643 Millionen Euro auf einem Topniveau. "Kaum ein Flächenland gibt pro Kopf so viel für die Krankenhausfinanzierung wie der Freistaat aus."

Auch dem Fachkräftemangel könne mit einer Erhöhung der Investitionskosten begegnet werden, sagte von Brunn. So würden etwa Kliniken Mitarbeiter besser dadurch gewinnen können, wenn sie ihnen Werkswohnungen anbieten könnten. "Wenn etwa Pflegekräfte wissen, dass sie zum neuen Job auch eine Wohnung bekommen, haben sie mehr Anreiz, in der jeweiligen Klinik zu arbeiten", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Waldmann. Gerade in Orten mit angespannten Wohnungsmärkten sei es für viele Pflegekräfte schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Waldmann kritisiert, dass CSU und Freie Wähler die eigentlich verpflichtende Investitionsförderung in den letzten Jahren deutlich zu gering ausgestattet hätten: "Das führt dazu, dass Investitionen entweder liegen bleiben - das sehen wir aktuell an besonders hohen Verbrauchen in den Krankenhäusern wegen mangelnder Energieeffizienz. Oder die Mittel müssen stattdessen aus anderen Töpfen querfinanziert werden - was auf Kosten der Arbeitsbedingungen für das Personal geht." Den Druck und die Personalnot würden am Ende auch die Patientinnen und Patienten zu spüren bekommen.

Von einer Reduzierung der Haushaltsmittel könne nicht die Rede sein, sagte Holetschek. Alle dringlichen Investitionsmaßnahmen an bayerischen Krankenhäusern könnten zeitgerecht finanziert werden. "Einen Investitionsstau oder die Notwendigkeit einer Querfinanzierung von Investitionen aus Behandlungserlösen gibt es in Bayern nicht."

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.