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Planegg/Landkreis München: Männer fälschen Rezepte für teure Krebsmedikamente

Landkreis München

Rezepte für teure Krebsmedikamente gefälscht: Apotheken rufen die Polizei

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    Zwei Männer haben in der Stadt und im Landkreis München mutmaßlich gefälschte Rezepte für Krebsmedikamente eingelöst. Die Polizei nahm sie fest.
    Zwei Männer haben in der Stadt und im Landkreis München mutmaßlich gefälschte Rezepte für Krebsmedikamente eingelöst. Die Polizei nahm sie fest. Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

    Im Landkreis München haben zwei Tatverdächtige gefälschte Rezepte genutzt, um an teure Krebsmedikamente zu kommen. Das berichtete das Polizeipräsidium München. Bei ihrer mutmaßlichen zweiten Tat am Freitag, 22. Mai, nahm die Polizei die Männer fest.

    München: Täter fälschen Rezepte für Krebsmedikamente

    Wie die Polizei mitteilte, seien am Donnerstag, 21. Mai, sowohl in der Stadt als auch im Landkreis München vermehrt teure Krebsmedikamente per Telefon vorbestellt worden. Daraufhin hätten einige Apotheken die Polizei über die Vorbestellungen informiert.

    Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf zwei Tatverdächtige im Alter von 43 und 50 Jahren. Die Männer sollen am Freitagnachmittag in der Münchner Innenstadt ein gefälschtes Rezept eingelöst haben. Gegen 17.05 Uhr am selben Nachmittag versuchten die Tatverdächtigen, in einer Apotheke in Planegg ein weiteres gefälschtes Rezept zu verwenden.

    Eine Mitarbeiterin der Planegger Apotheke rief die Polizei. Daraufhin nahmen die Beamten die beiden Männer fest. Bei dem 50-jährigen Tatverdächtigen fanden die Beamten zudem zwei weitere gefälschte Rezepte.

    Nach Festnahme: Betäubungsmittel in Wohnungen der Tatverdächtigen gefunden

    Im Anschluss erwirkte die Staatsanwaltschaft München einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Laut Angaben der Polizei fanden die Beamten in der Wohnung des 50-Jährigen Betäubungsmittel und stellten diese sicher.

    Gegen die beiden mutmaßlichen Täter läuft nun jeweils ein Ermittlungsverfahren. Ihnen wird neben gewerbsmäßiger Urkundenfälschung auch ein Vergehen nach dem Arzneimittelgesetz vorgeworfen. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen. Das zuständige Kommissariat ermittelt weiter in dem Fall.

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