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Schnee in Bayern: Hier warnt der DWD vor leichtem Schneefall

Wetter

Schnee und Frost im Mai: In diesen Landkreisen in Bayern warnt der DWD vor leichtem Schneefall

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    Ein solcher Kälteeinbruch ist laut dem DWD nach der Wärme des Wochenendes überraschend - aber für Mai nicht völlig außergewöhnlich.
    Ein solcher Kälteeinbruch ist laut dem DWD nach der Wärme des Wochenendes überraschend - aber für Mai nicht völlig außergewöhnlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

    Der Winter ist eigentlich schon lange vorbei und in wenigen Wochen stehen Pfingsten und der Sommer vor der Tür. Trotzdem machten die Eisheiligen in den vergangenen Tagen ihrem Namen alle Ehre. Doch am Wochenende bleibt es weiterhin kalt. In einigen Landkreisen in Bayern warnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes sogar vor Schneefall.

    DWD warnt in mehreren Landkreisen in Bayern vor leichtem Schneefall

    Nach Sturmböen, Hagel und etwas Schnee am Dienstag, Morgenfrost am Mittwoch und Gewittern und Sturmböen am Donnerstag müssen sich die Menschen in einzelnen Landkreisen im Südwesten des Freistaats auch am Samstag auf Schneeflocken einstellen. Es soll sogar so viel schneien, dass die Experten des DWD eine amtliche Warnung der Stufe 1 vor leichtem Schneefall herausgegeben haben. Diese Landkreise in Schwaben und Oberbayern sind betroffen (Stand: Samstag, 9.30 Uhr):

    • Kreis Oberallgäu
    • Kreis Ostallgäu
    • Kreis Weilheim-Schongau
    • Kreis Garmisch-Partenkirchen
    • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Kreis Miesbach
    • Kreis und Stadt Rosenheim
    • Kreis Traunstein
    • Kreis Berchtesgadener Land

    Die Warnung gilt derzeit von Freitag, 15. Mai, um 15 Uhr bis Samstag, 16. Mai, um 22 Uhr. In dieser Zeit kann es laut den Meteorologen des DWD auf einer Höhe von über 1500 Metern schneien. Laut den Prognosen soll leichter Schneefall mit Mengen zwischen 8 und 15 Zentimetern auftreten. In Staulagen sollen auch Mengen bis zu 25 Zentimeter erreicht werden.

    Dazu kommt eine Warnung für Gebiete ab einer Höhe von 1000 Metern. Auch dort soll es zu leichtem Schneefall mit einem bis fünf Zentimetern Neuschnee kommen. Für die niedrigen Gebiete gilt die Warnung von Freitag, 15. Mai, um 21 Uhr bis Samstag, 16. Mai, 10 Uhr.

    Menschen sollen sich im Verkehr auf Schnee, Glätte und Sichtbehinderungen einstellen

    Laut den Experten des Wetterdienstes wird es wegen des Neuschnees in diesen Gebieten glatt. Deswegen wird vom DWD auf eine bestehende Rutschgefahr hingewiesen. Den Menschen in den betroffenen Gebieten wird empfohlen, ihr Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Sie müssen mit Schnee, Glätte und möglichen Sichtbehinderungen rechnen.

    Vereinzelt kann es in Bayern auch zu Gewittern kommen. Dabei sind auch kleinkörniger Hagel und Böen bis 60 Kilometern pro Stunde möglich.

    Kälteeinbrüche in den Frühlingsmonaten sind an sich nichts Ungewöhnliches. Besonders während der Zeit der sogenannten „Eisheiligen“ Mitte Mai lassen sich immer wieder ungewöhnliche große Temperaturstürze und teilweise auch Spätfrost-Perioden registrieren. „Eisheilige“ heißen die Tage übrigens, weil sie auf die Namenstage der Heiligen Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und der „kalten Sophie“ (15. Mai) fallen.

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