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Schneesturm in Tirol: Elf Kinder aus Bayern bei Reutte gerettet

Tirol

Schneesturm bei Reutte: Elf Kinder und Jugendliche aus dem Raum Augsburg gerettet

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    Bäume sind während eines Sturms mit Schnee bedeckt.
    Bäume sind während eines Sturms mit Schnee bedeckt. Foto: Brooke Hess-Homeier, dpa (Symbolbild)

    Für elf Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden rund um Augsburg ist ein Ausflug in die Tiroler Alpen glimpflich, aber dramatisch geendet. Die Gruppe geriet am Montag bei Reutte in einen Schneesturm und musste von der Bergrettung ins Tal gebracht werden, wie die österreichische Polizei mitteilt.

    Die Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren waren in Begleitung von zwei Betreuern (20 und 21 Jahre alt) gegen Mittag aufgebrochen. Ziel war eine Berghütte, auf der die von einem privaten Veranstalter organisierte Tour mehrere Tage verbringen sollte. Die winterlichen Bedingungen machten den Wanderern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund von Tiefschnee und schlechter Sicht kamen sie deutlich langsamer voran als kalkuliert.

    Bergretter müssen Kinder und Jugendliche aus dem Raum Augsburg mit Motorschlitten retten

    Nach mehr als fünf Stunden Aufstieg brachen die Verantwortlichen die Tour am Abend ab. Sie hatten ihr eigentliches Ziel nicht erreicht und suchten Schutz an einer anderen, bereits geschlossenen Hütte auf über 1600 Metern Höhe. Von dort alarmierten sie die Einsatzkräfte.

    Die Bergretter rückten mit Motorschlitten aus, um die Kinder und ihre Begleiter sicher ins Tal zu befördern. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin und konnte erst gegen 23 Uhr abgeschlossen werden.

    Alpinpolizist erklärt: Ausrüstung ausreichend, Planung nicht

    Nach Angaben der österreichischen Polizei blieben alle Beteiligten unverletzt. Auch Unterkühlungen wurden bei den Geretteten nicht festgestellt. Ein Alpinpolizist erklärte gegenüber der dpa, dass die Gruppe zwar gut ausgerüstet war, die Tour angesichts der Wetterlage jedoch unzureichend geplant wurde. (mit dpa)

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