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Verkehr
28.12.2021

Diese Baustellen erwarten Sie 2022 auf Bayerns Autobahnen

Autofahrerinnen und Autofahrer werden auch 2022 wegen vieler Baustellen auf Bayerns Autobahnen im Stau stehen – wenn sie fertig sind, dürfte der Verkehr dafür mancherorts besser fließen.
Foto: Bernhard Weizenegger

Über eine Milliarde Euro sollen 2022 in Autobahnen in Bayern fließen. Ziel ist es, den Verkehr flüssiger zu gestalten. Zunächst wird es aber Staus geben.

Autofahrer dürfte diese Nachricht – langfristig gesehen – freuen. Denn im kommenden Jahr sollen mehr als eine Milliarde Euro in Autobahnen in Bayern investiert werden. Im Norden des Freistaats plane man mit rund 750 Millionen Euro für Bauarbeiten, teilte die Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes mit. Für Südbayern ging ein Sprecher von einer vergleichbaren Summe wie 2021 aus. Das wären 420 Millionen Euro.

Zahlreiche Autobahn-Abschnitte werden 2022 saniert

Was in Zukunft mancherorts für einen besseren Verkehrsfluss sorgen soll, verursacht während der Bauphase oft Staus. Man kann bereits vorhersagen, dass es im Freistaat auf den Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen auch 2022 wieder einige Engstellen geben wird. In den meisten Fällen geht es um Sanierungen von Brücken und Fahrbahnen, auf einigen Routen wird aber auch an zusätzlichen Fahrspuren gearbeitet. Autofahrer müssen deshalb mit Tempobeschränkungen und gesperrten Fahrstreifen rechnen. Wir haben ein paar Beispiele:

  • A96: Ein Umbau erfolgt an der Autobahn 96 westlich des Autobahnkreuzes Memmingen. Die Kosten werden auf 18 Millionen Euro geschätzt. Aktuell würden vor Ort kleinere, wetterunabhängige Arbeiten durchgeführt, heißt es bei der früheren Autobahndirektion. Die Baumaßnahme dauert bis Ende November 2023. Nach der Winterpause laufe dann auch der Ersatzneubau der Brücke bei Memmingen weiter. Sie soll Mitte 2024 fertig werden. Die Kosten sollen 32 Millionen Euro betragen.
  • A8: Fortgesetzt werden soll der sechsspurige Ausbau der Autobahn8 zwischen Bayern und Baden-Württemberg von der Anschlussstelle Ulm-West bis zum Kreuz Ulm-Elchingen. Der erste Bauabschnitt wird im März nächsten Jahres eröffnet. Fertig werden soll die gesamte Erweiterung voraussichtlich erst im Juni 2027. Alles in allem sind Kosten in Höhe von 391 Millionen Euro veranschlagt. Allein die drei Kilometer des ersten Bauabschnitts sollen gut 200 Millionen Euro kosten.
  • A7: Gebaut wird auch auf der A7 zwischen Füssen/Reutte Richtung Ulm. Allerdings ist man hier schon kurz vor Fertigstellung. Nur noch bis 8. Juni kommenden Jahres ist hier auf 1,1 Kilometern zwischen Finningen und Leibi Baustelle.
  • A9: Auf der A9 ist dagegen seit Oktober ein größerer Engpass zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau bereits so gut wie Vergangenheit. Hier wurden die Fahrbahnen seit Juni 2019 auf einer Länge von rund neun Kilometern komplett erneuert, inklusive von zwölf Brücken im Streckenabschnitt.

Noch fleißig gebaut dagegen wird auf dem Autobahnring München, der A99 zwischen Aschheim und Kirchheim. Das Projekt soll erst im März 2023 fertiggestellt werden.

Bundesstraßen: Auch auf der Bundesstraße 16 Günzburg-Donauwörth finden zwischen Bächingen und Gundelfingen Bauarbeiten statt. Sie dauern noch bis Ende April kommenden Jahres.

Auf der Bundesstraße 17 sind die größten Reparaturarbeiten im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Noch bis Ende 2023 wird dagegen auf der Bundesstraße 19/B308 Oberstdorf-Kempten zwischen Sigishofen und Sonthofen gewerkelt.

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Auf der Bundesstraße 25 Donauwörth in Richtung Feuchtwangen kommt es bis September nächsten Jahres auf 2,4 Kilometern zwischen Nördlingen Süd und Balgheim ebenfalls zu Bauarbeiten.

Staatsstraßen: Auch das bayerische Verkehrsministerium investiert in das Staatsstraßennetz. Unter anderem zwischen Füssen und Marktoberdorf, wo die Fahrbahn noch bis April nächsten Jahres erneuert wird. Gebaut wird auch zwischen Schrobenhausen und Burgheim, zwischen Wertingen und Rain sowie zwischen Gundremmingen und Bachhagel (Lkr. Dillingen). Zudem kann es zwischen Krumbach Richtung Offingen (Lkr. Günzburg) sowie von Bad Wörishofen Richtung Erkheim (Lkr. Unterallgäu) zu Behinderungen kommen.

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