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Warnstreiks an Unikliniken: Diese Orte in Bayer waren betroffen

Medizinische Versorgung

Alle bayerischen Unikliniken von 48-Stunden-Warnstreiks betroffen

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    Von den Verhandlungen sind insgesamt rund 2,2 Millionen Beschäftigte betroffen.
    Von den Verhandlungen sind insgesamt rund 2,2 Millionen Beschäftigte betroffen. Foto: Michael Bahlo, dpa (Symbolbild)

    An Universitätskliniken in Bayern wurde von Montag bis Mittwoch gestreikt. Grund dafür ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Anfang der Woche die Angestellten der Unikliniken, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zum zweitägigen Streik aufgerufen. Die Notfallversorgung soll jederzeit gewährleistet bleiben, doch es wird laut Verdi zu Verschiebungen planbarer Eingriffe und Termine kommen. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa).

    Auch zahlreiche Unikliniken außerhalb von Bayern waren von dem Streik betroffen. Verdi will mit den bundesweiten Arbeitsniederlegungen im Gesundheitswesen die Tarifforderung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr Gehalt für die 860.000 Beschäftigten der Länder untermauern.

    In München, Augsburg, Würzburg, Regensburg und Erlangen wird gestreikt

    Am Uniklinikum Erlangen wurde bereits am Montag gestreikt. Am Dienstag legten auch die Beschäftigten an den zwei Münchner Unikliniken sowie in Augsburg, Würzburg und Regensburg die Arbeit nieder. In diesen Orten endete der Streik am Mittwoch.

    Laut dpa wirft Verdi den Ländern vor, dass sie die Beschäftigten der landeseigenen Krankenhäuser schlechter bezahlen würden als ihre Kolleginnen und Kollegen an kommunalen Krankenhäusern. „Ein sich verschärfender Personalmangel ist damit vorprogrammiert“, wird Robert Hinke, Fachbereichsleiter für das Gesundheitswesen bei Verdi Bayern, zitiert.

    Beschäftigte an Hochschulen und Universitäten sind am Mittwoch zum Streik aufgerufen

    Unter den Tarifvertrag der Länder fallen laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) vor allem das Pflegepersonal, Beschäftigte in den Funktionsdiensten wie in Laboren oder in der Radiologie, die Haustechnik und die Verwaltung. Da Krankenhäuser zur kritischen Infrastruktur gehören, werden im Falle eines Streiks laut dem BR Notdienstregelungen vereinbart. Durch diese soll die Versorgung der Patienten sichergestellt werden.

    Bereits vergangene Woche wurde in vier Bundesländern, darunter auch Bayern, an den Staats- und Landestheatern gestreikt. Für den Mittwoch hat Verdi neben den Unikliniken auch die Beschäftigten von Hochschulen und Universitäten zum Streik aufgerufen. (mit dpa)

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