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Warum Markus Söder mit Bavaria One recht hatte

Kommentar

Warum Söders Hightech-Agenda ein Erfolg ist

Stefan Küpper
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    Ministerpräsident Markus Söder und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher lassen sich zeigen, wie eine Mondlandestation aussehen könnte.
    Ministerpräsident Markus Söder und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher lassen sich zeigen, wie eine Mondlandestation aussehen könnte. Foto: Felix Hörhager, dpa

    Normalerweise könnte man allmählich an das Säen denken. Die Tage werden heller, das Frühjahr naht. Bayern hat diese Woche allerdings schon ein gutes Stück Ernte eingefahren.

    Mit dem Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding, der KI-Fabrik der Deutschen Telekom beim Englischen Garten, der „European Moonport-Company“ und dem neuen Mondkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen kommt eine Menge Hightech in den Freistaat. Ob tatsächlich ein europäisches Houston entsteht, ist dabei fast nebensächlich. So wichtig Polit-Marketing bleibt und so unstrittig ist, dass Markus Söder sich darauf versteht, so richtig ist, dass der für seine Mondvisionen viel verlachte Ministerpräsident seine Hightech-Agenda erfolgreich umsetzt.

    Die Attraktivität eines Standortes zu erhalten, ist eine Kunst

    Unternehmen und Institutionen entscheiden sich nicht einfach so für eine Region, wenn sie investieren. Viele Faktoren müssen stimmen, ein Selbstläufer ist das alles nicht. Sicher, die Staatsregierung kann auf dem aufbauen, was ihre Vorgängerinnen geschaffen haben. Aber die Attraktivität eines Standortes zu erhalten, bleibt permanente Herausforderung. Der Strukturwandel der bislang so dominanten Autoindustrie ist nicht vorbei. Bayern braucht also weiter massive Innovationen. Allerdings: Wer viel erntet, kann weiter viel säen.

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