Die Polizei erhofft sich Hinweise zu dem mutmaßlichen Täter, der am Mittwoch am Kochelsee eine Frau angegangen haben soll.Foto: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)
Nach einem versuchten Raubüberfall in Kochel am See hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag mitteilte, ist am Mittwoch eine Joggerin am Seeufer von einem Unbekannten attackiert worden. Demnach sei sie um kurz nach 19 Uhr von der Therme in Richtung Ortschaft gejoggt, als sie von einem Mann von hinten zu Boden gestoßen wurde. Der Mann habe die Frau dazu aufgefordert, Geld herauszugeben, und sie außerdem nach Wertgegenständen abgetastet. Die Frau schrie um Hilfe, schließlich floh der mutmaßliche Täter ohne Beute in Richtung der Unterführung der Therme.
Wie eine Sprecherin der Polizei unserer Redaktion auf Nachfrage mitgeteilt hat, befand sich der genaue Ort des Geschehens auf Höhe des Bergwachthauses in Kochel (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen), das zwischen der Therme und dem Ort liegt.
Versuchter Überfall an Seeufer in Kochel: Joggerin leicht am Knie verletzt
Die Frau, die bei dem Angriff eine leichte Verletzung am Knie erlitt, ging erst am Freitag zur Polizeistation in Kochel am See. Die Behörden haben sich in der Folge mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Erbeten werden Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen am Mittwoch, den 28.1., im Bereich der Therme um circa 19 Uhr oder zur Identität des Mannes. Dieser wird mit einer Größe von 1,80 Metern beschrieben, zudem soll er ein europäisches Erscheinungsbild, Drei-Tage-Bart, braune Augen und eine kräftige Statur besitzen.
Zum Tatzeitpunkt sprach er Hochdeutsch und trug eine dunkle Hose, eine schwarze Steppjacke, eine schwarze Mütze sowie dunkle Sneaker. Die Ermittlungen liegen beim Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim, die Sachleitung hat die Staatsanwaltschaft München II übernommen. Der offizielle Tatverdacht wird mit versuchtem Raubdelikt angegeben. Hinweise werden telefonisch unter 0881/640-0 angenommen oder in jeder Polizeidienststelle.
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