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Kriminalität
06.07.2022

Feuer in drei Wohnhäusern: Verdächtiger festgenommen

Ein Mann trägt Handschellen.
Foto: Stefan Sauer, dpa/Illustration

Die Polizei hat in der Nacht zu Mittwoch in Berlin-Hellersdorf einen Mann festgenommen, der Feuer in drei Wohnhäusern gelegt haben soll.

Der 28-Jähriger gilt in allen drei Fällen als Verdächtiger, teilte die Polizei mit. Der Mann wurde unmittelbar nach einem der Brände festgenommen, eine zuvor abgegebene Täterbeschreibung passte auf ihn. Eine 42 Jahre alte Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von drei und sieben Jahren erlitten bei einem der Feuer eine Rauchvergiftung und kamen in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei wurde in der Erich-Kästner-Straße zunächst ein Kinderwagen in einem Mehrfamilienhaus angezündet. Ein Zeuge gab eine Täterbeschreibung zu einem Mann ab. Etwas mehr als eine Stunde später brannte in einem weiteren Wohnhaus Unrat im Kellergeschoss. Rund eine Stunde später wurde in einer Straße in der Nähe ein weiterer Kinderwagen in einem Mehrfamilienhaus in Brand gesetzt. Hier wurden die Mutter und die Kinder verletzt.

Zivilpolizisten nahmen den Verdächtigen bei der Suche in der Umgebung fest. Der 28-Jährige war laut Polizei betrunken und bestritt jegliche Tathandlung. Nach den polizeilichen Maßnahmen sei er aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Ein Brandkommissariat der Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Es werde auch geprüft, ob weitere Taten mit den Bränden in Zusammenhang stehen, sagte eine Polizeisprecherin.

Im Flur oder Keller von Mietshäusern abgestellte Kinderwagen werden in Berlin immer mal wieder von Brandstiftern angezündet. Im April erst brannten in der Erich-Kästner-Straße in einem Mietshaus zwei Kinderwagen und mehrere Fahrräder. Einige Tage später brannten in der Oelsnitzer Straße in Hellersdorf ein Kinderwagen und Gerümpel. Bei beiden Bränden ging die Polizei von Brandstiftung aus.

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