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Strukturwandel: Neue Ausbildungsangebote in ostdeutschen Braunkohlerevieren

Strukturwandel

Neue Ausbildungsangebote in ostdeutschen Braunkohlerevieren

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    Ein Eimerkettenbagger arbeitet in einem Tagebau.
    Ein Eimerkettenbagger arbeitet in einem Tagebau. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild, dpa (Archivbild)

    Im Zuge des Strukturwandels in den ostdeutschen Braunkohleregionen sind drei neue Ausbildungsangebote gestartet. Die Cluster in Sachsen,

    Die Projekte werden demnach für eine Projektlaufzeit von 3,5 Jahren mit bis zu 1,2 Millionen Euro pro Cluster gefördert. Sie setzen sich aus regionalen Unternehmen und weiteren Akteuren der beruflichen Bildung zusammen. Das Cluster "Lausitz-Cares" umfasst sechs Unternehmen in Sachsen und wird vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft geleitet. Es verbindet die Berufsbilder Pflege und Hauswirtschaft, die älteren Menschen ein möglichst langes Leben im eigenen Haushalt ermöglichen sollen, mit einem Fokus auf technische Assistenzsysteme und telemedizinische Anwendungen.

    Bei dem Cluster "Zukunftsmacher", das in der sächsischen und brandenburgischen Lausitz aktiv ist, sollen Start-ups in der Region gefördert werden. Es konzentriert sich auf Berufsfelder, die für den Strukturwandel wichtig sind, wie etwa Mechatronik oder Anlagenmechaniker für Heizungstechnik. Beteiligt sind anfangs sieben Ausbildungsunternehmen, bis zur Hälfte der Projektlaufzeit sollen es 40 werden, hinzu kommen sollen fünf weitere Partner aus der Region. Im Rahmen des Clusters "TAB_MINT" sollen jungen Menschen ab 16 Jahren in Sachsen-Anhalt Kenntnisse im MINT-Bereich durch praktisches Erleben unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung vermittelt werden. Es umfasst 25 Partner und zwei weiteren Kooperationspartner.

    (dpa)

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