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Trockenheit
08.08.2022

DLRG: Niedrige Wasserstände sorgen für neue Gefahren

Seit Jahren sinkt der Pegel des Straussees in Strausberg östlich von Berlin.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Die wegen der anhaltenden Trockenheit abnehmenden Wasserstände in Seen und Flüssen bergen nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Brandenburg neue Gefahren für Badelustige und Wassersportler.

Künstliche Wasserbauwerke und Buhnen, die einmal weit unter der Wasseroberfläche lagen, würden nun zu Tage treten und sorgten für Gefahrenquellen, berichtete DLRG-Sprecher Daniel Keip der Deutschen Presse-Agentur am Montag. So seien etwa gepflasterte Landzungen, die einmal zur Erhöhung der Fließgeschwindigkeit angelegt worden waren, nicht immer einsehbar. Auch für Freizeitkapitäne mit ihren Booten, aber auch Kajak- und Kanufahrer seien solche Stellen nicht immer zu sehen. "Das sind Gefahrenquellen, die wir bisher so nicht hatten, weil sie tief genug im Wasser lagen", erläuterte Keip.

Sinkende Wasserstände machen Keip zufolge auch Einsätze der DLRG schwieriger. "Für uns Lebensretter erhöhen sich die Wege zu den in Not Geratenen. Je flacher die Gewässer werden, umso schwerer ist der Einsatz von Rettungstechnik", berichtete der Sprecher. Bungalow- oder Hausboote etwa, die in der Urlaubszeit zahlreich auf Gewässern unterwegs sind, würden sich festfahren. Die Einsätze von DLRG und Feuerwehr, um diese frei zu schleppen, mehrten sich, beschrieb Keip. Im Zweifel müssten Betroffene lange warten, bis sie befreit werden.

Auch Wasserpflanzen, die derzeit bei warmen Temperaturen Hochkonjunktur in Seen haben, sind dem DLRG-Sprecher zufolge nicht zu unterschätzen. Bei Kontakt, etwa mit der Wasserpest oder auch Wassergras, reagiere nicht jeder Schwimmende ruhig. Bei manchem führe das zu einer Stresssituation, die in Panik ausarten könne. Badeunfälle seien häufig die Folge, so Keip. "Viele Brandenburger, die mit ihrem Badegewässer vertraut sind, finden es jetzt bei niedrigem Wasserstand anders vor. Alle Gefahren- und Tiefstellen liegen plötzlich woanders."

Beim Baden in Brandenburg sind in diesem Jahr bis Ende Juli zehn Menschen ertrunken, wie aus einer Zwischenbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Anfang August hervorging. Im Vorjahr hatte es im gleichen Zeitraum zwölf Badetote gegeben. Keip schloss nicht aus, dass sich die Zahl der tödlichen Unfälle in Badeseen noch erhöhen könnte. "Die Saison ist noch nicht vorbei."

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