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03.11.2017

Auch ohne Kontakt zur Erde sammelt Juno Daten über die Wolken des Jupiter

Vor gut einer Woche stand der Jupiter von der Erde aus gesehen in Konjunktion zur Sonne. Das hatte auch Folgen für die Raumsonde Juno - sie war ohne Funkkontakt zur Erde. Sie führte dennoch ihren achten nahen Vorbeiflug durch. Am Dienstag meldete sich Juno wieder.

Es ist bereits zehn Tage her, dass sich die Raumsonde Juno wieder der Wolkendecke des Jupiter bis auf etwa 3500 Kilometer angenähert hat. Ob dieser achte nahe Vorbeiflug (am Dienstag, 24. Oktober) jedoch ebenso gut geglückt war wie die vorherigen Passagen, blieb für einige Tage ungewiss. Denn nur zwei Tage später stand der Jupiter in Konjunktion zur Erde , die Sonne befand sich also genau zwischen den beiden Planeten. Das hatte zur Folge, dass der Funkkontakt zu Juno unterbrochen war.

Erst am Dienstag dieser Woche, also genau eine Woche nach der knappen Passage, hatte sich der Jupiter wieder so weit von der Sonne entfernt, dass eine Kontaktaufnahme zu Juno möglich wurde. Die Sonde hatte den jupiternächsten Punkt ihrer stark elliptischen Umlaufbahn ohne Ausfälle durchlaufen und wie geplant viele Daten über die obersten Wolkenschichten des größten Planeten unseres Sonnensystems gesammelt. Diese Informationen hat Juno zunächst lokal gespeichert und schickt sie nun zur Erde. Diese Übertragung dauert einige Tage, denn aufgrund der großen Entfernung ist die Datenrate nicht sonderlich groß. Der nächste nahe Vorbeiflug findet am 16. Dezember statt.

(03. November 2017, Freitag)

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