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30.03.2015

Auftakt zur Jahresmission und Gespräche über eine neue Raumstation

Auf der Raumstation ISS hat eine einzigartige Mission begonnen. Scott Kelly und Michail Kornijenko werden erst nächstes Jahr im März zur Erde zurückkehren. Die Chefs von Nasa und Roskosmos haben zudem über eine weitere Zusammenarbeit nach dem Ende der ISS beraten.

Der Auftakt der Jahresmission von Kelly und Kornijenko verlief ohne Probleme. Nachdem Start und Kopplung wie geplant abgewickelt wurden, gewöhnen sich die Raumfahrer an die Schwerelosigkeit. Außerdem wurden die Ankömmlinge in die Sicherheitsprozeduren der Raumstation ISS eingewiesen. Der Amerikaner und der Russe werden für fast ein Jahr auf der Station arbeiten, ihre Rückkehr zur Erde ist für Mitte März 2016 geplant.

Damit läuft die Zusammenarbeit der beiden großen Raumfahrtnationen auf dem wissenschaftlich-technischen Gebiet ohne Probleme. In den vergangenen Monaten hatte es auf politischer Ebene einige Verwerfungen gegeben, Russland wollte sogar bereits im Jahr 2020 aus dem Projekt ISS aussteigen. Inzwischen haben sowohl die USA als auch Russland signalisiert, die Station bis 2024 betreiben zu wollen.

Am Rande des Starts von Sojus TMA-16M am vergangenen Freitag trafen sich Charles Bolden und Igor Komarow. Die Chefs der Raumfahrtagenturen Nasa und Roskosmos sprachen dabei unter anderem über mögliche Projekte für die Zeit nach dem Ende der ISS. So werde geprüft, die Zusammenarbeit bei einer neuen Raumstation fortzusetzen. Sogar der russische Vizepremier Rogosin, der in der Regierung für die Raumfahrt zuständig ist, signalisierte eine offene Prüfung entsprechender Vorschläge.

(30. März 2015, Montag)

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