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  5. China baut Raumgleiter und schließt neuen Vertrag mit Russland

04.11.2017

China baut Raumgleiter und schließt neuen Vertrag mit Russland

Bereits in drei Jahren soll erstmals ein Raumgleiter aus China ins All starten. Das Fluggerät soll sowohl Fracht auch als Menschen befördern können. Die chinesische Raumfahrtagentur CNSA und der staatliche russische Raumfahrtkonzern haben einen neuen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Die China Aerospace Science and Technology Corporation (CAST), der wichtigste Produzent des chinesischen Raumfahrtprogramms, hat für das Jahr 2020 den Start eines wiederverwendbaren Weltraumflugzeugs angekündigt. Das meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Es soll Fracht in den erdnahen Orbit transportieren können, aber auch für bemannte Raumflüge genutzt werden und dann wieder zur Erde zurückkehren. Dabei soll es anders als die derzeit genutzten Raumschiffe und anders als bisherige Raumgleiter auch wie ein Flugzeug starten. Die Raumfähren der Typen Space Shuttle und Buran starteten dagegen senkrecht ins All, auch die militärisch genutzte Raumgleiter X37-B sowie der Dream Chaser, der künftig die Raumstation ISS mit Nachschub versorgen soll, sind nur bei der Landung wie Flugzeug unterwegs und werden von klassischen Trägerraketen in den Weltraum transportiert.

Am Mittwoch haben Igor Komarow, Chef des staatlichen russischen Raumfahrtkonzerns Roskosmos, und Tang Denjie, Chef der chinesischen Raumfahrtagentur CNSA, in Peking einen neuen Vertrag über eine vertiefte Kooperation von Russland und China auf dem Gebiet der Raumfahrt unterzeichnet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf fünf Gebieten - die Erforschung des Mondes und des Weltraums, der Bau von Raumfahrzeugen, die Entwicklung elektronischer Baulemente und neuer Werkstoffe für den Einsatz bei Weltraummissionen, die Zusammenarbeit bei der Erdbeobachtung sowie ein Programm zur Erfassung und Überwachung von Weltraummüll.

(04. November 2017, Samstag)

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