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14.11.2017

Cygnus erfolgreich angedockt, Delta-2-Start erneut verschoben

Wie geplant hat am Dienstag der Raumfrachter Cygnus OA-8 die ISS erreicht und wurde inzwischen am Modul Unity angekoppelt. In Vandenberg wurde der Start einer Delta-2 mit JPSS 1 kurz vor dem Ende des Countdowns gestoppt.

Um 11.04 Uhr MEZ haben am Dienstag Paolo Nespoli und Randolph Bresnik mit dem Roboterarm Canadarm2 erfolgreich den Raumfrachter Cygnus OA-8 Gene Cernan eingefangen. Das Transportschiff hat nach dem Start auf einer Trägerrakete Antares zwei Tage für den Anflug zur Raumstation ISS gebraucht. Das Andocken am in Richtung Erde zeigenden Kopplungsstutzen des Knotenmoduls Unity übernahm dann ein Team der Bodenkontrolle, um 13.15 Uhr MEZ war diese Arbeit abgeschlossen. Das Transportschiff bleibt bis zum 4. Dezember an der Station, steigt danach in eine um etwa 100 Kilometer höhere Umlaufbahn und setzt dort 14 Cubesats aus, bevor es über dem Südpazifik verglüht.

Erst kurz vor dem Start ist am Dienstagvormittag unserer Zeit in Vandenberg der Countdown für den Start einer Delta-2 abgebrochen worden, die JPSS 1 in eine polare Umlaufbahn bringen soll. Grund für den Startabbruch war ein Problem an der Startrampe, außerdem signalisierte wenig später auch ein Sensor an der Trägerrakete einen Alarm. Das Startfenster war nur 66 Sekunden lang, in dieser kurzen Zeit war es nicht möglich, die Probleme zu lösen, so dass der Start verschoben wurde. Ein nächster Versuch ist für Mittwoch, 15. November, um 10.47 Uhr MEZ (Ortszeit 1.47 Uhr) geplant. Ursprünglich sollte die Delta-2 bereits am Samstag starten, dieser Termin war abgesagt worden, um eine defekte Batterie austauschen zu können.

(14. November 2017, Dienstag)

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