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28.10.2014

Fehlstart: Rakete mit Raumfrachter Cygnus explodiert Sekunden nach dem Start

Alles schien beim zweiten Startversuch des Raumfrachters Cygnus planmäßig zu verlaufen, der Countdown lief bis zum Schluss ohne Unterbrechung durch. Die Antares-Rakete hob von der Startplattform ab, doch nach wenigen Sekunden stürzte sie ab und explodierte.

Wie geplant zündeten am Dienstagabend die Triebwerke der Trägerrakete Antares um 23.22 Uhr MEZ in Wallops Island an der Ostküste des US-Bundesstaats Virginia. Der Versorgungsturm klappte weg und die Rakete mit dem Raumfrachter Cygnus ORB-3, der Nachschub und wissenschaftliche Experimente zur Raumstation ISS bringen sollte, hob von der Startplattform ab. Anders als am Vortag war der Countdown in der letzten Stunde ohne Unterbrechungen abgelaufen.

Doch nach etwa fünf Sekunden verlor die Rakete an Schub und stürzte zur Erde zurück [Video]. Bei einer großen Explosion wurden die Antares und der Raumfrachter Cygnus zerstört. Nach den ersten Fernsehaufnahmen fiel die Rakete offenbar nicht direkt auf die Startplattform, zumindest der schräg zur Seite geklappte Versorgungsturm war noch in seiner Position. Doch rund um den Startplatz brachen mehrere Feuer aus. Wie groß die Zerstörungen sind, war in den Minuten nach der Katastrophe natürlich noch nicht zu erkennen.

Nach einigen Minuten erklärte das Kontrollzentrum, das zuerst die Sicherungsmaßnahmen für das Umfeld des Weltraumstartplatzes in Wallops Island veranlasste, dass durch den Fehlstart keine Menschen verletzt wurden. Später wurde erklärt, dass alle verfügbaren Daten des Startverlaufs für die Untersuchung der Unfallursache gesichert werden.

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