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30.06.2016

Juno und Hubble erforschen gemeinsam den Jupiter

Mit dem Sonnenwind im Rücken steuert die Planetensonde Juno den Gasriesen Jupiter an, nächste Woche soll sie in eien Umlaufbahn einschwenken. Aus diesem Grund hat auch das Weltraumteleskop Hubble einen Blick auf den Planeten geworfen - und faszinierende Polarlichter entdeckt.

Nach fast fünf Jahren Flugzeit beginnt für die Forschungssonde Juno am Montag die entscheidende Phase ihrer Mission. Mit einer Zündung des Triebwerks von etwas mehr als einer halben Stunde schwenkt sie in eine Umlaufbahn um den Jupiter ein, den größten Planeten unseres Sonnensystems. Schon vor vier Wochen hatte der Gasriese die Sonde aufgrund seiner Schwerkraft eingefangen.

Juno wird in einer elliptischen Bahn um den Jupiter fliegen, die über beide Pole des Planeten führt. Wie auf der Erde gibt es aufgrund des starken Magnetfelds auch dort Polarlichter, deren Erforschung eine der Aufgaben ist, die Juno erfüllen soll. Parallel dazu hat in den vergangenen Tagen auch das Weltraumteleskop Hubble seinen Blick auf den Jupiter gerichtet und dort in verschiedenen Spektralbereichen die Polarlichter beobachtet. Über erste Erkenntnisse wie die Größe der betreffenden Regionen berichtet das Portal Astronews.com .

In Baikonur bereitet sich die nächste Crew der Raumstation ISS auf ihren Start vor. Zu Wochenbeginn haben Kate Rubins, Anatoli Iwanischin und Takuya Onishi erstmals in Sojus MS-01 Platz genommen. Die Raumfahrer aus den USA, Russland und Japan sollen damit am 7. Juli zur ISS starten. Neben verschiedenen Trainingseinheiten gehört es zur Tradition, dass die Weltraumneulinge Rubins und Onishi in der Allee der Kosmonauten einen Baum pflanzen. Dabei wurden sie am Donnerstag von Iwanischin, der bereits zu seinem zweiten Raumflug starten wird, und der Ersatzmannschaft Peggy Whitson, Oleg Nowizki und Thomas Pesquet unterstützt.

(30. Juni 2016, Donnerstag)

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