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31.05.2015

Russisches Unternehmen liefert neue Triebwerke für Antares

Nur ein halbes Jahr nach Vertragsunterzeichnung beginnt NPO Energomasch im kommenden Monat mit der Lieferung der ersten RD-181 für die Antares-Rakete. Die Triebwerke kamen bereits bei Raketen aus Russland und Südkorea zum Einsatz.

Rund eine Milliarde Dollar wird Orbital ATK nach Russland überweisen, wenn alle der vereinbarten 60 RD-181-Triebwerke geliefert sind. Anfang Mai wurde der siebente und letzte Test der neuen Aggregate auf einem Prüfstand des russischen Herstellers NPO Energomasch erfolgreich durchgeführt. Im kommenden Monat soll die Auslieferung der ersten Triebwerke in die USA erfolgen. Sie kommen in der ersten Stufe der Antares-Rakete zum Einsatz, sie ersetzen die bisher dort verwendeten Motoren, die seit den 1970er Jahren eingelagert und anschließend für den Einsatz in der neuen Rakete aufgearbeitet worden waren. Eines dieser NK-33 genannten Triebwerke hatte im vergangenen Herbst die Explosion einer Antares und eines Raumfrachters Cygnus verursacht, der Nachschub zur Raumstation ISS bringen sollte.

Das RD-181 ist keine komplette Eigenentwicklung, sondern eine Anpassung des Triebwerks RD-191. Dies gilt derzeit als eines der leistungsstärksten Raketentriebwerke und wurde für die neue russische Rakete Angara entwickelt. Eine ebenfalls vom RD-191 abgeleitete Version des Triebwerks kommt bei der südkoreanischen Rakete KSLV zum Einsatz.

<P><UL><LI>Etwas mehr als eine Woche nach dem Start haben Hobby-Beobachter die Umlaufbahn des amerikanischen Mini-Shuttle X-37B ermittelt. Es umkreist die Erde in einem Orbit von 312 bis 325 Kilometer, das ist etwa 80 Kilometer unterhalb der ISS, bei einer Bahnneigung von 38 Grad gegen den Äquator (ISS: 51,6 Grad).</LI> <LI>Die Beobachtung der Raumstation ISS ist heute Nacht bei klarem Himmel von Süddeutschland aus bei allen vier Überflügen möglich. Erstmals ist die Station von 23.24 Uhr bis 23.30 Uhr MESZ südlich von Augsburg zu sehen, sie überfliegt dabei von Südwesten kommend die Alpen. Bei den nächsten beiden Überflügen am Montagmorgen von 1.01 Uhr bis 1.07 Uhr MESZ sowie von 2.37 Uhr bis 2.44 Uhr ist die Station im Norden zu beobachten, beim vierten Überflug zwischen 4.14 Uhr bis 4.20 Uhr muss man nach Südwesten schauen.</LI></UL></P>

(31. Mai 2015, Sonntag)

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