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09.12.2017

Vier Raketen starten von Asien, Ozeanien und den amerikanischen Kontinenten aus

Innerhalb von drei Tagen ist ab Sonntag weltweit der Start von vier Trägerraketen geplant. Sie sollen neun Satelliten verschiedenster Größe und Bauart ins All bringen - und das von drei Kontinenten sowie von Ozeanien aus.

Rund 5200 Kilogramm bringt Alcomsat 1 auf die Waage, dessen Bau und Start Algerien in Auftrag gegeben hat. Erstmals will das nordafrikanische Land einen eigenen Kommunikationssatelliten im geostationären Orbit betreiben. Der Start soll in Asien stattfinden, geplant ist er für Sonntag, 10. Dezember, um 18.35 Uhr MEZ vom Kosmodrom Xichang aus. Eine chinesische Trägerrakete Langer Marsch 3B transportiert ihn die Erdumlaufbahn.

Zu einer ganz anderen Gewichtsklasse de beiden Lemur-2- und der Dove-Satellit, die mit einer Electron in den Erdorbit gelangen sollen - die drei Cubesats sind zusammen weniger als 15 Kilogramm schwer. Ihr Start soll von Ozeanien aus erfolgen, im Nordosten der Hauptinsel von Neuseeland hat Rocket Lab auf der Halbinsel Mahia einen Raketenstartplatz gebaut. Eine erste Startmöglichkeit am Samstagmorgen unserer Zeit hatte das Raumfahrtunternehmen aufgrund ungünstiger Witterung nicht genutzt. Nun soll die leichte Trägerrakete frühestens am Montag, 11. Dezember, zwischen 2.30 und 6.30 Uhr MEZ starten.

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Wieder im Bereich von mehreren Tonnen liegt der dritte geplante Start, der Raumfrachter Dragon CRS-13 und seine Ladung für die Raumstation ISS sind rund zehn Tonnen schwer. Das Transportschiff soll von Nordamerika aus ins All gebracht - vom Launch Complex 40 in Cape Canaveral. Der Start einer Falcon-9 mit Dragon CRS-13 ist für Dienstag, 12. Dezember, um 18.46 Uhr MEZ geplant.

Keine zwei Stunden später folgt dann ein Start von Südamerika aus, mit jeweils etwa 750 Kilogramm gehören die vier Galileo-Satelliten in die Kategorie Mittelgewicht. Dennoch kommt für diesen Vierfachstart eine leistungsstarke Ariane-5 zum Einsatz, denn die zusammen rund drei Tonnen schweren Navigationssatelliten müssen in eine Umlaufbahn in einer Höhe von rund 23000 Kilometer gebracht werden. Der Start der Ariane-5 ES mit Galileo 19 bis 22 soll am Dienstag, 12. Dezember, um 20.46 Uhr MEZ am europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana erfolgen.

(09. Dezember 2017, Samstag)

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