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Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die belgische Provinz Antwerpen
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27.12.2016

"Winteraustreiben" altes Brauchtum mit historischen Holzmasken am 30.12.2016 um 17.00

In vielen Alpengegenden, bei den Hinterwäldlern, die noch keine Millionen in die Luft verballern, um den Wünschen Nachdruck zu verleihen, die nicht oft über Maß trinken und mit dem Kater am nächsten und den nächsten Morgen zu kämpfen haben, räumt man mit dem alten Jahr in Gedanken und Tat erst einmal auf, hat die "staade" Zeit in einsamer Gegend genutzt, um im "Sinnieren" sich über Vergangenes klar zu werden, ist nicht unruhig von Ort zu Ort oder vom Fernseher zum Computer gehuscht, um die Langeweile der Weihnachtszeit tot zu schlagen. "In den Tagen zwischen den Jahren" , wo draussen Kälte, Sturm, Wind und Schneeregen die Zeit der Rauhnächte begleiten, ist man im kleinen familiären Kreis zusammen gerückt und hat das eine und andere am einzigen warmen Ofen mit einander besprochen, Nicht gar sehr viel, denn hier in abgelegener Gegend, passiert ja nicht gerade schrecklich viel und von all dem, was weiter draussen in der Welt so abgeht, kriegt man ja kaum etwas mit. Arbeiten soll man keine verrichten, sich also auch nicht einfach so ablenken lassen. Das Aufräumen soll mehr so mit den Gedanken im Kopf stattfinden jetzt so kurz vor Neujahr.Und Alles was man nicht schon vorher im Haus und Garten aufgeräumt hat, wird man halt später sowieso auch nicht machen. Und da gibt es dann im Alpengebiet so eine alte Mär: Alles was nicht aufgeräumt ist, was man im Kopf noch nicht so recht unter gebracht hat in den ganzen Schublädchen, das drückt auch im Neuen Jahr, das bedrückt den kommenden Neustart. Und so heisst es, dass eine uralte Frau, eine der alten Göttinnen vielleicht, die für das Leben in der Natur und in der Einfachheit zuständig sind, dann eines Nachts in den Tagen zwischen der Zeit plötzlich kommt und einem eben all den ganzen Unrat, das ganze Unaufgeräumte einfach so ratsfats in den aufgeschnittenen Bauch hineinstopft . Das ist die Frau Percht. Und mit ihr kommen all die dummen Gedanken und die ganzen Monster, die wir so im Kopf im vergangenen Jahr verdrängt und versteckt haben. " Der Schlaf unserer Vernunft, ,(unseres geistigen Aufgeräumtseins), wird Monster erzeugen", heisst es bei Francesco Goya. Damit das nicht passiert, kann man entweder das ganze Haus mit Weihrauch ausräuchern, oder in die Kirche rennen oder, so wie die meisten Leute im Alpengebiet, unsere benannten Hinterwäldler eben, und auch wie viele nette Leute in Diedorf bei Augsburg und anderswo in der Umgebung eben das machen: mit noch wilderen historischen Holzmasken diese üblen Gedanken des alten Jahres, all die traurigen und angsterzeugenden Erlebnisse und viel Geschrei und Lärm, mit heissem Feuer, Rauch und fröhlicher Gemeinsamkeit einfach für immer und ewig vertreiben, na ja oder zumindest bis zum nächsten Neujahr, weil da wollen wir ja wieder einen Perchtenlauf veranstalten. Und , wenn etwas Allen so richtig Spass macht, wie bei unserem Perchtenspektakel, dann kann es ja alles nur richtig besser werden.Perchtenlauf mit alten historischen Holzmasken, Fellkostümen, Fackeln, Feuertopf und lautem Glockengeschepper in Diedorf bei Augsburg am 30.12. 2016 um 17.00 Uhr. Zuschauen, Mitfeiern oder Mitlaufen kostenlos! Start Maskenmuseum an der Bundesstrasse 300, Bushaltestelle Diedorf Zentrum, Einmündung Lindenstrasse durch die Lindenstrasse , am Rathaus und Eukitea -theater vorbei bis zum Platz vor der Mehrzweckhalle. Dort das Neujahrsfeuer. Kinder undJugendliche erwünscht - unsere Perchten beißen nicht. Parkplätze reichlich am Bahnhof . Bahn-Verbindung Augsburg im 30-Minutentakt und 5 Minuten zu Fuss

...und wer nicht dabei war und das endlich sehen will und natürlich alle, die sowieso wieder kommen, weils so schaurig schön war:

Perchtenlauf am 5. Januar 2018 um 19. Uhr wieder in Diedorf vor der Schmuttertalhalle

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16.03.2017

Der Perchtenlauf ein großer Erfolg mit 400 Zuschauern wird auch Ende Dezember Anfang Januar 2017/2018 wieder veranstaltet

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