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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schließt erneute Grenzkontrollen nicht aus

11.01.2015

Schlaflos in Belek

Eigentlich wäre der erste Tag mit dem Abflug ins türkische Belek ein Fall für die Menschenrechtskommission gewesen. Zuvor keine einzige Minute Schlaf. Wie auch, wenn einen der Transfer nach München zum Flughafen bereits um 2 Uhr in der Nacht abholt. Werde in einer Woche nach der Ankunft in Augsburg nachfragen, ob es dafür eine Sonderzulage gibt. Am Flughafen dann lauter mürrische Gesichter. Lediglich der Sicherheitskontrolleur sorgte für Erheiterung. Allerdings auf meine Kosten. Bei der Überprüfung meiner Schuhe sagte er, "dass mein Schuhwerk nur zweite Wahl sei. Eine Sohle ist höher als die andere." So laut, dass es die Umstehenden mit Gelächter quittiert haben. Wie sind die eigentlich drauf?

Auch im Flugzeug keine Sekunde geschlafen. Ankunft in Antalya pünktlich um 9.50 Uhr türkischer Zeit. Das Wetter sonnig, 18 Grad, die Frisur sitzt. Wir, unser Fotograf und der Kollege von der Bild-Zeitung machen es uns gemütlich.

Die Mannschaft trudelt erst um 18 Uhr in Antalya ein. Zeit für gute Gespräche, gutes Essen und gutes Trinken. Im Hotel Voyage laufen uns etliche Fans von Borussia Mönchengladbach über den Weg. Ihr Team ist ebenfalls hier im Trainingslager. Am Nachmittag schauen wir uns den Testkick gegen Bielefeld an.  Von André Hahn ist nichts zu sehen, Achillessehenprobleme verhindern seinen Einsatz.

Dann holen wir unseren Bundesligisten ab. Nur freundliche Gesichter.  Klar, die haben ja auch alle geschlafen. Kurzer Small-Talk dann gehts wieder ab in unser Hotel. Immer noch nicht geschlafen und jetzt auch noch Texte schreiben. Keine Kraft mehr für die Hotelbar. Hoffe, dass ich zumindest noch im Ersten den Tatort schaffe. Sollte ich den Schlaf nicht mehr aufholen, nehme ich mir vor, dass ich morgen bei der ersten Trainingseinheit, neben Torwart Alexander Manninger am Torpfosten ein Nickerchen mache. Mögen die Übungen mit Trainer Markus Weinzierl endlich beginnen.

- Wolfgang Langner -

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