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16.06.2017

Der Grantler: Donald Trump ist der Größte! Nur in was?

Die Zeitungsartikel von der Politik sorgen eigentlich nie für Heiterkeit. Das war dieser Tage anders, als diese Zeitung davon berichtete, wie das Kabinett der amerikanischen Regierung seinen Chef Donald Trump feiert. Die Minister gehen sprichwörtlich auf die Knie und huldigen ihrem „König“ und am Ende kommt das raus, was Donald Trump von sich selbst glaubt: „Ich bin der Größte“! Leider hat er noch nicht beantwortet, in welchem Metier er der Größte ist. Aus der Ferne kann der Grantler nur urteilen: Er ist der größte Versager als Präsident und des Amtes nicht würdig.

Die Kabinettssitzung muss wohl so ablaufen, wie es sich der Grantler in Nordkorea unter dem Diktator Kim Jong-un vorstellt oder vielleicht noch bei Wladimir Putin in Russland. Es liest sich so, als wenn wir wieder in eine frühere Zeit zurückversetzt würden. Hieß es nicht immer, am Hofe der Könige und Kaiser wäre der Hofnarr der engste Berater des Herrschers gewesen? Die Minister wiederum hätten in Wirklichkeit nichts zu sagen und wären die eigentlichen Hofnarren? So scheint es auch bei Donald Trump zu sein, wenn der Justizminister sich bedankt für „die Ehre, Ihnen zu dienen“ und alle anderen sich ähnlich äußern und die Kabinettssitzung nur dazu dient, den Präsidenten zu feiern. Da ist wohl wirklich keiner, der Trump mal deutlich die Meinung sagt. Eine Regierung, die einer Demokratie unwürdig ist und einem freiheitsliebenden Land wie den USA sowieso.

Es ist nach wie vor ein Rätsel, wie der selbstherrliche Millionär in dieses Amt gewählt werden konnte. Manipulationen über dunkle Kanäle sind fast schon offensichtlich. Nun versucht er anscheinend, dieses Amt auch für seine privaten Zwecke zu missbrauchen, um sein Privatvermögen auf diesem Umweg zu vergrößern. Selbst in einer Golfzeitung kann man nachlesen, wie Trump tickt. So soll er bei einem Treffen mit europäischen Politikern einen britischen Politiker aufgefordert haben, gegen die Windräder in Schottland vorzugehen, weil die dafür mitverantwortlich sein sollen, dass der Ausbau eines Trump-Golfplatzes gestoppt wurde. Beim G7-Treffen habe er sich über die EU-Vorschriften beschwert, die den Bau seiner Golfplätze in Europa verzögern würden. Sohn Eric soll übrigens erwähnt haben, dass die ganze finanzielle Unterstützung für Trumps Golfplatzprojekte (ca. 100 Millionen Dollar) aus Russland stamme. Donald Trump hat dies zwar umgehend dementiert, wohl, weil er um die Brisanz weiß.

Wer auf ein Ende der ätzenden Narreteien dieses Pseudo-Präsidenten hofft, der muss wohl dem US-Sondervermittler vertrauen. Wenn es jetzt auch noch um die Behinderung der Justiz geht, dann müssten wohl selbst seine Fans aus der Partei erkennen, dass dieser Möchtegern-Präsident regierungsunfähig ist. Trump selbst wird dies nicht erkennen, er hält sich ja für den Größten. Er ist höchstens der größte Präsident auf Twitter, beschädigt aber auch mit diesen Meldungen das Amt, er ist eben nur das größte „Trumpeltier“ der Politik.

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15.07.2017

Die Frage ist doch einfach zu beantworten. Er ist der Ehrlichste weil er seine Wahlversprechen einlöst - maximal so weit bis ihn ein Gericht stoppt.

In anderen Ländern wir man eben gerne belogen und findet das gut (vielleicht weil man selbst der Lügner-Spezies angehört. Ich erinnere an die große MWSt-Lüge von CD/CSU und SPD vor über 10 Jahren.

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15.07.2017

Nun, er löst immerhin seine Wahlversprechen ein. Wie oft versprach Frau Merkel die umfassende Steuerreform vor den Wahlen?

Deutschland erfand nicht die Demokratie, sie wurde uns verordnet. Im Übrigen ist der amerikanische Präsident von seinem Volk gewählt worden, ob er Bestand haben wird, zeigt sich noch.

Ohne den amerikanischen, militärischen Beistand ist Deutschland ein Nichts, nicht einmal für die innere Sicherheit ist garantiert (ihr blog). Deswegen steht uns diese Arroganz nicht zu, mit denen unsere Politiker in Washington aufreten.

In Deutschland werden eher die Diktatoren, die Zehntausende Oppositionelle hinter Gittern befördern, hofiert.

Derzeit gilt es als sehr schick, auf den neuen, demokratisch gewählten Präsidenten einzuprügeln. Sicherlich ist er kein Publikumsliebling. Die erste Flüchtlingswelle hatten wir dem netten Herrn Obama zu verdanken, der bezgl. Syrien untätig blieb (Flugverbotszone).

Trotzdem schön, dass in diesem Forum auch wieder mal was politisches zum Besten gebracht wird

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