22.05.2015

Der Haussegen hängt schief

Wir Triathleten verbringen fast jede freie Minute mit Training. Klar, dass dann zu Hause irgendwann mal der Haussegen schief hängt. Eine meiner Liebsten ist seit einigen Tagen ziemlich beleidigt, sie steht in der Ecke und sieht etwas mitgenommen aus. Wir haben schon jede Menge Höhen und Tiefen erlebt, sie trägt mich durch meinen geliebten Sport. Ich nenne sie deshalb liebevoll „Meine Maschine“. Andere haben sie auch schon als „heißes Teil“ bezeichnet. Kein Wunder: Denn sie ist ein Traum in Schwarz. Aber seit den 90 Kilometern von St. Pölten sieht sie etwas mitgenommen aus. Sie hat ja auch ganz schön was abbekommen – Spritzer von klebrigen, isotonischen Sportgetränken und Kohlenhydratgels. Mich packt das schlechte Gewissen und ich verspreche in Gedanken: Am langen Pfingstwochenende putze ich dich, mein liebes Zeitfahrrad . . .

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