11.06.2015

Die Rolle des Grauens

Ein Ziehen in der linken Fußsohle, eine Verhärtung in der rechten Wade oder ein verspannter Nacken. Den gestählten Triathleten-Körper zwicken viele kleine Zipperlein. Wer viel trainiert, muss auf seinen Körper achten, wenn bestimmte Signale auftreten. Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke vergessen harte Trainingseinheiten nicht so schnell. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sind Regeneration, Nachsorge und Prävention wichtig. Während Profis tagtäglich auf die magischen Hände von Physiotherapeuten bauen, muss Otto-Normal-Athlet selbst Hand anlegen.
Die Zaubermittel heißen „Blackroll“ oder „The Stick“. Verklebungen in der Muskulatur von Fußsohle, über Wade und Oberschenkel, bis hinauf zu Wirbelsäule und Nacken werden damit bearbeitet. Dann wird gerollt und gerollt und gerollt. Manchmal bleibt einem bei dieser Art der Selbstmassage – vor allem auf der Blackroll – schon mal kurz die Luft weg, wenn man mit dem eigenen Körpergewicht eine Problemzone bearbeitet. Aber: Am schönsten ist es, wenn der Schmerz nachlässt. Übrigens: Kater Merlin wird während der Selbstbehandlung ins Schlafzimmer gesperrt. Denn er setzt immer gerne zur Attacke an, wenn Herrchen schutzlos auf der Massagerolle mit sich selbst beschäftigt ist. Die Rückenmassage mit Krallen ist nicht zu empfehlen.

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