19.12.2012

Roadtrip Perth to Sydney Teil 1

Da ich sehr viel erlebt habe und mehr als 3 Wochen unterwegs gewesen bin, teile ich mein Logbuch in mehrere Teile auf. Das Meiste werde ich genauso übernehmen, wie ich es in dieser Situation am Abend geschrieben habe, um es so wenig wie möglich zu verfälschen.

 

21/11/12 Perth - Narrogine - Margaret River

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Wir starten unseren Trip in Perth. Zuerst hole ich Norman in seinem Hostel in Freemantle ab, und dann die zwei Mädels, Pia und Justine, in Perth um dann mit ihnen ins 200 km entfernte Narrogine aufzubrechen und dort den letzten Passagier Björn aufzugabeln.

Weg nach Narrogin:Langsam weicht die Stadt der Wildnis und die Bäume werden Kilometer für Kilometer weniger. Es wird trockener und heißer im Landesinneren. Als wir in Narrogin ankommen kümmern wir uns erst einmal darum, wie wir unser Auto beladen können, dass schon mit den Sachen von 4 Personen komplett voll ist.

Lösung: Backpacks werden aufs Dach geschnallt, nachdem ich Björn nach 2 Überstunden von der arbeit abgeholt habe.

Danach fahren wir mit 5 Personen in die Nacht hinein durch Wald und Land Richtung Süd-Westen. Nach langer Suche nach einem Schlafplatz kommen wir um 3 Uhr im Leeuwin National Park an, schlagen unser Lager auf und gehen erst einmal schlafen.

 

22/11/12 Tag in Margaret River Region

Wir werden vom Ranger geweckt und finden uns in einem wunderschönen Wald wieder, wo wir erst einmal nicht so schnell wieder wegwollen.

Chillen Tanken Einkaufen und Schlafen.

 

23/11/12 Margaret River - Walpole (Cyrstal Springs)

Durch malerische Wälder und Weinanbaugebiete fahren wir über Pemberton nach Walpole.
Am Vormittag schauen wir den Glouchester Tree an, an dem man, auf in den Baum gehauenen Eisenstangen, 61m hoch in einen Aussichtskäfig klettern kann.
Mittagspause machen wir am Salomon Beach in der Nähe von Windy Harbour. Danach nehmen wir den ersten Campingplatz in Angriff, den man nur mit Allrad erreichen kann. Hatten unsere erste kleine Überhitzungspanne - konnte aber durch gut trainierte und hilfsbereite Insassen im Außendienst, nach einer Abkühlungszeit, durch schieben behoben werden.
Der Campingplatz ist wunderschön und verlassen. Genauso verlassen wie der tolle Strand in der kleinen Bucht 100m Richtung Ozean.

 

24/11/12 Walpole - Denmark - Albany

An solchen Orten vergisst man Zeit, Datum und alles Andere. Das Nachdenken weicht dem puren Genuss der Landschaft und Szenerie.
Trotzdem beschließen wir, nach ausgiebigem Frühstück auf den Felsen am Strand, weiterzufahren.
Wir passieren das süße Städtchen Denmark und fahren voll ausgestattet Richtung Albany, wo wir per Zufall einen normalen Campingplatz, direkt am Wasser finden. Wir bauen sofort unsere Zelte auf und späteren Abend lernen wir noch unsere deutschen Platznachbarn kennen, mit denen wir am Abend noch einen Trinken.

 

25/11/12 Albany - Esperance

Mit den drei deutschen Mädels machen wir uns zusammen auf den Weg, ein weiteres Stück Weg zurückzulegen. Die Distanz beträgt ca. 500km. Mit vollgepacktem Auto brauch man dafür auch mal seine Zeit. Zumal wir wieder eine Überhitzungspause gönnen mussten und uns sonst auch im Großen und Ganzen sehr viel Zeit gelassen haben.
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir dann auch das Städtchen Esperance. Jedoch haben wir wieder eine Nachtschicht in Sachen Zelt aufbauen vor uns. Außer mir, denn meine Matratze wurde von ca. 2h Dauerregen durchgeweicht und somit mache ich es mir in meinem Auto auf der Rückbank bequem. Ich hoffe meine Matratze entwickelt sich nicht zum Moderboot.

 

 

Bis Esperance war die Reise noch recht unspektakulär, jedoch wunderschön. Den zweiten Teil werde ich bald getippt haben.

Bis dann, euer Max

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