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18.05.2015

Die Einaugen von der Modular-Zentrale

Die farbigen Einaugen starren einen erwartungsvoll durch die großen Schaufensterscheiben an. Sie zieren nicht nur die Plakate und das Programm des diesjährigen Jugendfestivals Modular, sondern seit kurzem auch die Zentrale in der Bürgermeister-Fischer-Straße.


Pflanzen und Blätter in allen Formen und Farben leisten den aufgeweckten Modular-Figuren Gesellschaft, die einen neugierig anstarren. Es sind Tiere, die den Park besuchen und beleben. Und natürlich soll damit nicht irgendein Park gemeint sein: Sie veranschaulichen den Wittelsbacher Park, dort wo vom 4. bis 6. Juni ein Großteil des Programms stattfinden wird. Doch vorab geht es nicht raus, sondern rein. Rein in die Zentrale: endlich.


Seit Modular 2011 und der Zentrale in der Steingasse gab es keinen solchen Treffpunkt mehr – einen Raum, in dem man schon Wochen vor dem eigentlichen Festival zusammenkommt, über das kommende Ereignis spricht, schon im Vorfeld gemeinsam Musik hört und ein bisschen feiert. Denn ehrlich gesagt wird Modular schneller vorbei sein als gedacht.

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Deshalb gilt es im Vorfeld ein bisschen Festivalluft zu schnuppern, schon einmal in den sinnbildlichen Dschungel einzutauchen, in die Festivalwelt, die hier an den Wänden klebt und einen neugierig beobachtet und doch schon in wenigen Wochen Realität sein wird.


Der ehemalige Telekom-Laden ist mit nur einigen Handgriffen zum gemütlichen Hangout geworden. Tagsüber können sich die Besucher bei einem Kaffee in Sachen Festival auf den neuesten Stand bringen oder Tickets kaufen. Abends gibt es Stimmungsvolles: Mehrere Couchs, Teppiche, Biertische und Sitzbänke bieten den Besuchern Platz, die Musik tut am Freitagabend ihr übriges zur guten Stimmung. Zuerst singt und spielt sich Korbinian gefühlvoll ins Gehör der Besucher, anschließend nehmen die Jungs von Moon Transit die Konzertbesucher in ihren Klang-Kosmos. Die Band hat sich aus Mitgliedern der Bands Anajo und Kanmantu zusammengeschlossen und hat viele Fans mitgebracht, die ihre Musik feiern.


Anfangs ist es etwas ungewohnt – schließlich steht man in einem Teil der Einkaufszone, wo man sich höchstens auf dem Weg von A nach B befindet und kein Konzert besucht. Aber genau das ist der Charme einer Zwischennutzung, finde ich.
Bis zum Modularfestival sind es noch drei Wochen. Es bleibt also noch ein wenig Zeit, einmal die Zentrale zu besuchen, sich dort ein Programm zu holen und schon einmal darin zu blättern. Auf dem Lageplan erkennt man neben der Seebühne den Teich im Wittelsbacher Park. Darin schwimmt ein längliches Tier: Nessie? Wir werden sehen, was für wilde Tiere beim Modular-Festival auf uns warten.

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