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München überschreitet Corona-Grenzwert

04.07.2010

Neulich war nichts unmöglich

Mein „heiligs Blechle“ ist eines, von welchem die Werbung verspricht, dass nichts unmöglich sei. Ich habe das bei einem Neufahrzeug erlebt. Bereits nach 10 km war ein Teil der Innenverkleidung abgefallen: So was kommt eben vor - sagte der Mann vom Service. Radio und Klimaanlage defekt - zweimal ausgetauscht. Bremsen funktionierten nicht richtig: Da wurde übersehen, dass in den Leitungen Luft ist - sagte der Mann vom Service. Defekt am Einfüllstutzen - dreimal ausgetauscht. Defekt an der Motorsteuerung - ausgetauscht. Defekt an der Anhängerkupplung, den Einspritzdüsen und der Drosselklappe. Mehrfach auf der Autobahn liegen geblieben. Und so weiter und so fort. Neulich suchte ich in der Konzernzentrale Hilfe. Der Zentrale Kundenservice in Deutschland ist für Reklamationen nicht zuständig. (Was sonst sollen Kunden wohl melden?) Der Präsident für Kundenzufriedenheit und Qualität in der Konzernzentrale ist für Autos, welche in Europa zusammengeschraubt werden, nicht zuständig. Die Europazentrale untersucht meine Beschwerde ohne Ergebnis. Es ist wirklich nichts unmöglich. Auch nicht, dass von einem funktionierenden Kundendienst weit und breit nichts zu sehen ist. Erheiternd ist die aktuelle Werbekampagne „Ihr Auto ist auch mein Auto“ Sollte sich einer der in der Werbung abgebildeten Mitarbeiter bei mir melden, könnte er das Auto gerne bekommen. Bis Neulich

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