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07.07.2010

Sebis Kino-Blog: Ein Game für Zwischendurch - Tiger Woods PGA Tour 11

Tiger Woods, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sportler der Welt, hat in den letzten Monaten so einige Rückschläge einstecken müssen. Wegen seiner Sex-Eskapaden haben große amerikanische Unternehmen die hoch dotierten Werbeverträge mit sofortiger Wirkung gecancelt. Doch eine Marke ist ihm bis jetzt treu geblieben: [B]EA Sports[/B]. Denn Anfang Juli kam nun die neueste Auflage seines Computerspiels - aus dem Hause Electronic Arts - auf den Markt: [U][I]Tiger Woods PGA Tour 11[/I][/U]. Und eines vorneweg: Auch in der aktuellsten Fassung macht das Spiel große Freude, egal ob das Rahmengerüst von den Vorgängern bekannt ist. Doch die Entwickler haben bei PGA Tour 11 viel Arbeit ins Detail gesteckt. So haben sie eine vollständig neue Perspektive programmiert. „True Aim“ heißt die Variante, die wohl die spektakulärste Veränderung an der Golf-Simulation ist. Mit dieser Einstellung ist das Golfspiel auf der Xbox 360 noch wesentlich realistischer. Es erscheint nicht wie gewohnt eine Zielanzeige, wenn der B-Knopf gedrückt wird. Vielmehr muss der Spieler anhand von Markierungen abschätzen, wie weit der Zielpunkt entfernt liegt und mit welcher Schlagstärke und Genauigkeit der beste Schlag erreicht werden kann - eine wirklich diffizile Angelegenheit, die wohl viele Stunden Übung benötigt. Nicht ganz einfach ist auch das „Percision Putting“. Schon die kleinste Fehlberührung mit dem linken Steuerpad verhaut den gewünschten Putt ins Maßlose; Feinfühligkeit ist also gefragt. Ansonsten ist wohl Ärger an der Tagesordnung. Eine weitere tragende Neuerung der 11er-Ausgabe ist der so genannte „Fokus“. Durch mehrmaliges Drücken der A-Taste kann mit Hilfe des „Fokus“ die Reichweite verlängert werden (Power Boost), Spin im Flug zugesetzt werden oder beim Putting die Vorschau benutzt werden. Der „Fokus“ sollte jedoch sinnvoll eingesetzt werden, da er bei jeder Anwendung abnimmt und irgendwann vorübergehend aufgebraucht ist. Neben den Veränderungen der Spielweise hat EA dem neuen PGA Tour 11 auch eine vollständig neue Spielvariante spendiert. Ab sofort gibt es die Möglichkeit, den „Ryders Cup“-Modus zu spielen. Hier ist es möglich, das traditionelle Golf-Event entweder im USA-Team oder im Europa-Team nachzuspielen. Auch sonst sind keine Wünsche in der Menü-Auswahl offen gelassen worden. Alles, was in den letzten Ausgaben von Tiger Woods PGA Tour vorhanden war, ist auch in der neuesten Ausgabe wiederzufinden. So gibt es selbstverständlich die Möglichkeit eine PGA-Saison zu spielen. Auch Mini-Games oder Skills Challenges (neu) haben die Programmierer nicht vergessen. Mit letzterem erhält der Spieler Erfahrungspunkte (XP), die er dazu verwenden kann, seinen Golfer mit mehr Power oder Feingefühl weiterzuentwickeln. Zu guter Letzt ist auch noch das Online-Spiel im Vergleich zu den Vorgängern verbessert worden. Bis zu 24 Spieler können sich so miteinander messen. Insgesamt ist Tiger Woods PGA Tour 11 ein Spiel, das keine bahnbrechenden Neuerungen für den Benutzer bereit hält. Dennoch ist es im Vergleich zu früheren Versionen (die allesamt sehr ausgegoren waren) noch einmal reifer geworden. Die „Fokus“-Option oder auch das „True-Aim“-Spiel sind Neuerungen, die einen Mehrwert versprechen. Durch „True Aim“ im Zusammenhang mit „Percision Putting“ ist das Spiel weiter an die Realität herangerückt. Zwar ist es immer noch kein Vergleich, im taufrischen Gras einer traditionellen 18-Loch-Golfanlage zu stehen und einen Abschlag zu machen, doch für eine Computersimulation aller Ehren wert. Macht man sich nichts aus dem Preis von 60 Euro, bekommt man mit Tiger Woods PGA Tour 11 ein Spiel, das sich ideal für einen chiligen Abend mit Freunden auf der Couch eignet.

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