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16.08.2009

Spickel - die Hochburg der Seiltänzer

Eigentlich ist der Spickelreporter ja ein bisschen altmodisch. Zumindest wenn es um den Sport geht. Er geht gerne zum Laufen durch den schönen Siebentischwald. Früher hat er auch leidenschaftlich Fußball gespielt. Aber das ist vorbei, weil zu oft irgendeine Sehne gerissen ist oder mindestens ein Muskel gezerrt war. Jetzt kann er immerhin sagen, wenn er nicht so verletzungsanfällig gewesen wäre, dann hätten sich die großen Fußball-Manager dieser Welt im Spickel die Klinke in die Hand gegeben. Sie wären zur Spickelwiese gepilgert und hätten ihm Millionen geboten. Real Madrid, FC Chelsea ... So ist das, wenn ein Spickelreporter träumt. Auf jeden Fall gibt es jetzt eine neue, moderne Sportart im Spickel, von der er berichten will. Überall spannen junge Burschen oder Familien jetzt Seile von Baum zu Baum und tanzen darauf herum. Man sieht sie auf der Spickelwiese, Spickelpark oder am [URL="http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/blogs/spickelreporter/1089-lebensgefahr-im-spickel.html"]Eiskanal[/URL]. Erst hat der Spickelreporter sich gewundert und dachte an Zirkusartisten, die dort üben, wo es bekanntlich am schönsten ist in Augsburg. Doch dann hat er ein paar Burschen am Eiskanal gefragt, ob sie Seiltänzer im Zirkus Krone werden wollen. Sie haben aber nur gegrinst. Und einer sagte dann: "Das nennt man [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Slackline"]Slacklining[/URL], Alter. Das ist ein echter Trend!" Er hat sie dann beobachtet. Die Burschen hatten ihr Seil über den Eiskanal gespannt, schafften es, einige Meter zu balancieren, um dann in den Kanal zu springen [URL="http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/blog_attachment.php?attachmentid=634&stc=1&d=1250449374"](Foto)[/URL]. Und die hübschen jungen Badenixen haben ihnen bewundernd zugeschaut. Nach einer Weile hatte auch der Spickelreporter Mut gefasst. "Hey Jungs, lasst mich mal", rief er ihnen zu. Gesagt - getan. Er zog seinen Bauch ein, um die Nixen nicht zu verschrecken und bestieg das Seil. Okay, er schaffte es nicht besonders weit. Jedenfalls nicht so weit wie die Burschen. Und er machte wohl auch keine überragende Figur, als er schon am Rand des Eiskanals ins Wasser plumpste. Die Nixen lachten, die Burschen auch. Und nicht mal im Traum kann er sich nun vorstellen, dass die Slacklining-Manager dieser Welt seinetwegen in den Spickel pilgern. Aber vielleicht wird er es nochmal versuchen. Diese neue Sportart macht nämlich Spaß. Und verletzt hat er sich auch nicht.

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